Alle Berichte 2011/2012

05.05.2012 SV Sandhausen - FC Heidenheim 1:2 

Nun ist die Saison 2011/2012 zu Ende und wer hätte zu Saisonbeginn damit gerechnet, dass der SVS am Ende als Meister aus der Runde geht?

Der Spieltag begann mit einem Fanmarsch durch Sandhausen zum Stadion. Die Stimmung war bereits euphorisch und die Überzeugung heute die Meisterschaft an den Hardtwald zu holen groß. Kurz vor Spielbeginn meldete sich dann erstmals der Wettergott und öffnete kräftig die Schleusen. Allerdings war das noch harmlos im Vergleich zu dem, was nach Schlusspfiff von oben kam...

Der SVS wieder mit Ischdonat im Tor ansonsten aber mit der gleichen Formation wie in Osnabrück. Es entwickelte sich auf schwerem Rasen ein gutes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Heidenheim mit der Führung per Elfmeter durch den starken Schnatterer, nachdem Daniel Schulz sein Bein im 16er nicht schnell genug wegbekommen hatte. Der SVS mit dem Ausgleich per Kopf durch unseren Bam-Bam. Und kurz vor der Halbzeit nach gefährlichem Schuss von Schnatterer und Nachsetzen der Heidenheimer die 2:1 Führung für die Gäste.

In der zweiten Hälfte drängte der SVS auf den Ausgleich. Leider wollte dieser aber nicht mehr gelingen. Ein Unentschieden gegen starke Heidenheimer wäre durchaus gerecht gewesen, da der SVS den Ausgleich unbedingt wollte und bis zum Schluss alles versuchte. Hat nicht sollen sein und so geht heute ein Dank an Osnabrück, die in Aalen mit 4:0 gewannen und unsere Tabellenführung somit trotz Niederlage gegen Heidenheim nicht in Gefahr war.


So brachen dann nach dem Schlusspfiff alle Dämme. Nicht nur bei den Fans, sondern auch wieder beim Wettergott, der wohl in Anlehnung an unseren kommenden Gegner in der zweiten Liga, den 1. FC Kaiserslautern, das Fritz-Walter-Wetter nach Sandhausen holte. Die komplette Meisterfeier und Pokalübergabe fand in strömenden Regen statt. Die Fans sollten eigentlich erst nach der offiziellen Meisterehrung auf den Platz dürfen, doch irgendwo war dann doch ein Tor auf und die Menge war nicht mehr zurückzuhalten. So war die Meisterehrungszeremonie dann vielleicht nicht ganz so feierlich aber dafür viel emotionaler. Da beim Fußball die Emotionen viel wichtiger sind, war das eine tolle Sache. So wurde mit der Mannschaft auf dem Platz gefeiert, Julian Schauerte führte durch die Meisterhumba und der Pokal und die Meistermedaillen vom DFB wurden überreicht. Falls übrigens jemand Julians Stimme auf dem Platz gefunden hat, bitte demnächst auf der SVS Geschäftsstelle abgeben ;-). Die Mannschaft feierte und hüpfte mit den Fans und machte dann noch eine Polonaise über die Haupttribüne. Echt schade, dass es zu diesem Zeitpunkt so geregnet hat, denn etliche Zuschauer sind bei dem Wetter einfach nur geflüchtet und haben irgendwo einen Unterschlupf gesucht. Wir selbst waren auch pitschnass aber trotzdem im Stadion geblieben, schließlich steigt man ja nicht allzu oft auf. Und außerdem wollten wir euch diese Momente natürlich auch auf Bildern und Videos festhalten ;-). Nachdem die Mannschaft dann in den Katakomben verschwunden war, ging es für einige von uns in die Hardtwaldhalle, wohin der SVS zu diesem Spiel den VIP Bereich verlegt hatte. Der SV Sandhausen hat zu diesem Spiel seine ehrenamtlichen Jugendtrainer in den VIP Bereich eingeladen und so kamen einige von uns in den Genuss nun erstmal im Trockenen zu sein. Eine tolle Geste vom Verein und dafür ein kräftiges Dankeschön! Nach und nach kamen dann die Spieler in die Hardtwaldhalle und Julian Schauerte brachte die Meistertrophähe mit. Viele Bilder wurden gemacht und es wurde gefeiert, getrunken, geredet und gelacht. Nach 18 Uhr tanzte die Mannschaft per Polonaise vor das Stadion wo mittlerweile die Uwe Janssen Band den Fans einheizte. Das Wetter hatte sich gebessert und der Platz vor dem Stadion war rappelvoll. Erneut wurde die Mannschaft gefeiert, die dritte Humba des Tages wurde durchgeführt, Ischdonat spielte Schlagzeug, Frank Löning Gitarre und Regis Dorn und Gerd Dais sangen mit den Fans. Roberto Pinto kam als einer der letzten von der Bühne und Robbe wurde von den Fans lauthals besungen. Robbe zeigte gegen Heidenheim nochmal eine super Partie und machte Werbung für eine Vertragsverlängerung. Robbe tut unserem Spiel verdammt gut. Auch wenn er etwas verletzungsanfälliger ist, dann gebt ihm meinetwegen einen stark leistungsorientierten Vertrag, aber lasst ihn nicht aus Sandhausen fort, liebe Vereinsoffiziellen!

Während die Spieler sich nun unter die Fans mischten und die Sonne mittlerweile wieder über Sandhausen lachte, machten wir uns noch einmal auf den Weg ins Stadion und liefen über den Rasen des Hardtwaldstadions. Ich mag unser Stadion und ich mag, dass wir keine topmoderne Arena haben, sondern ein altes, enges, umgebautes Oberligastadion. Hier stecken so viele Erinnerungen drin. Hier wurde und wird Fußball gelebt. Und so waren die Minuten, die wir auf dem Platz verbrachten, schon ein wenig sentimental, denn ab kommender Woche rollen die Bagger an und werden unser Stadion wieder ein wenig verändern.


Wir wechselten nun immer mal wieder zwischen Hardtwaldhalle und Stadionvorplatz und gegen 21:30 Uhr krönte eine tolles Feuerwerk den Abend. Was für ein geiler Tag und was für eine tolle Feier. "Tage wie diese" singen derzeit Die Toten Hosen und an diesen Tag unserer Meisterfeier werden wir uns sicher lange erinnern. Nachdem es vor dem Stadion ruhiger wurde, zogen wir wieder in die Halle und feierten mit Fans, Offiziellen und einigen Spielern noch bis lange in die Nacht.
Ausschlafen war am Sonntag aber nicht angesagt, denn unsere Meisterhelden trafen gegen halb elf mit einem Autokorso vom Stadion am Rathaus ein. Dort wurden die Spieler und Trainer für ihr Geleistetes geehrt bevor es dann am Sonntag Nachmittag ab in den wohlverdienten Mannschaftsurlaub nach Mallorca ging. Drei Tage Ruhe, Sonne, Strand und Meer hat sich die Mannschaft nun verdient ;-).


Wir freuen uns nun auch auf die Sommerpause. Mal den Kopf frei bekommen für Dinge, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, mal am Wochenende Zeit für andere Dinge als den SVS zu haben und einfach mal abzuschalten. Die neue Saison beginnt erst im August und die wird uns Fans, genauso wie unsere Mannschaft, wieder voll fordern. Daher nutzt die kommenden Wochen zur Erholung, damit wir zu Beginn der neuen Runde alle wieder viel Kraft und Zeit für unseren SVS haben. Über die 2.Liga schreibe ich heute noch nichts, aber dafür gibt es in den nächsten Tagen einen Saisonrückblick aus unserer Sicht und da wird dann natürlich auch ein Ausblick auf die kommende Zweitligasaison dabei sein.

Zum Schluss nochmal ein Dankeschön an alle, die zu dieser wunderbaren Saison beigetragen haben. Da ist natürlich die Mannschaft zu erwähnen, ebenso die Trainer und Betreuer und alle Verantwortlichen unseres SVS. Ganz besonderer Dank an unseren Präsidenten Jürgen Machmeier, ohne den wir heute nicht da stehen würden, wo wir sind. Aber auch ein Dankeschön an alle Fans, die immer zu unserem SVS stehen, die unseren SVS regelmäßig auswärts begleiten und auch an unseren Fanbeauftragten Stefan, der den SVS seit 43 Jahren lebt wie kein anderer! Und zu letzt ein Dankeschön an unsere Familien des Fanclubs Carpe Diem. Danke, dass ihr uns so oft die Zeit gebt unsere Fußballverücktheit auszuleben!

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer - Pinto, Ulm (59. Blacha), Danneberg (72. Grimaldi), Klotz (59. Blum) - Löning

FC Heidenheim: Lehmann - Malura, Göhlert, Krebs, Feistle - Sauter (69. Bagceci), Wittek - Strauß, Schnatterer - Heidenfelder (62. Thurk), Sailer (77. Rühle)

Karten: Ulm - Strauß (beide Gelb)

Tore: 0:1 Schnatterer (19. Foulelfmeter) 1:1 Pischorn (26.) 1:2 Sailer (45.)

Zuschauer: 4560

Schiedsrichterin: Steinhaus (Hannover)

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21.04.2012 VFL Osnabrück - SV Sandhausen 2:1

Zwei Fanbusse machten sich auf den Weg nach Osnabrück und aufgrund der 10 Jahres Party eines Fanclubs am Abend zuvor hatten einige Mitfahrer noch ziemlich kleine Augen. Gemütlich fuhr man nach Norden und diskutierte nicht nur über das Spiel gegen Osnabrück sondern auch über die kommende Zweitliga Runde unseres SV Sandhausen. Und dabei feierte man noch den Geburtstag von Uwe, unserem Fahnenschwenker, der an seinem Ehrentag trotzdem mit zum SVS Auswärtspiel gefahren ist. 
Nach mehrern Pausen mit selbstgebackenem Kuchen, warmen Fleischkäsebrötchen und Kaltgetränken traf man rechtzeitig im Stadion an der Bremer Brücke ein.
Beim SVS spielte Philipp Kühn im Tor, da Ischdonat angeschlagen ausfiel und auf der Bank kam Michael Hiegl (noch A-Jugend Torwart) zu seiner Premiere. Rund um das Stadion eine sehr entspannte Stimmung und einige Osnabrücker Bekannte, die man letzte Woche beim Spiel in Münster traf, kamen kurzentschlossen mit in den Sandhausen Block. So muss das beim Fußball sein. Rivalität und 90 Minuten Gegner, aber auch das Miteinander mit den anderen Farben leben und sich gegenseitig austauschen ist ein tolle Sache.
Das Aufwärmen vor dem Spiel wurde heute vom Cheftrainer persönlich übernommen, da Thorsten Damm  anscheinend nicht mit war. Der Osnabrück Block zu Spielbeginn dann mit einer schönen Choreo gegen Stadionverbote und los ging's.
Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen, Osnabrück mit ein paar halben Chancen und wir ebenso. Beiden Mannschaften merkte man nicht an, dass es eigentlich um nichts mehr ging, Einsatz war auf beiden Seiten vorhanden. Obwohl, für uns geht es ja noch um die Meisterschaft, denn wenn wir schon aufsteigen, dann doch bitte als Drittligameister!  In der zweiten Hälfte Osnabrück besser als unser SVS und so war das 1:0 nicht unverdient. Eine Schrecksekunde gab es dann als ein Osnabrücker Spieler plötzlich auf dem Spielfeld zusammenbrach. War wohl ein Kreislaufkollaps und Gott sei Dank nicht so schlimm. Jedenfalls Gute Besserung von unserer Seite und das du bald wieder auf dem Sportplatz stehen kannst!
Der SVS, wie schon oft in der Runde, steckte nach einem Rückstand nicht auf sondern war plötzlich wieder da. Klotz erzielte nach toller Vorarbeit von Löning den Ausgleich.  Die Hoffnung stieg wieder am vorletzten Spieltag die Meisterschaft bereits perfekt zu machen aber 3 Minuten vor Schluss ging Osnabrück erneut in Führung. Der Ball ging gegen den Pfosten und lief dann die Linie entlang ehe Kühn sich den Ball schnappte. Der Linienrichter zeigte Tor an, wir im Block konnten es nicht richtig sehen, aber aufgrund des Protests  von Kühn glauben wir mal der Ball war nicht hinter der Linie. Die TV Bilder konnten leider auch nicht endgültig aufklären. Sei's drum. 2:1 verloren und nach Aalens Unentschieden fehlt uns jetzt noch ein Punkt um die Meisterschaft an den Hardtwald zu holen. Irgendwie auch schön wenn man die Meisterschaft dann zu Hause klar machen kann. Heidenheim wird sich aber nochmal voll reinhängen. Theoretisch ist der 3.Platz für die Schwaben noch drin und falls das nicht klappt wollen die den 4.Platz  verteidigen, welcher zur direkten Teilnahme am DFB Pokal berechtigt. Also liebe Mannschaft, wir haben noch ein Heimspiel, wir werden ein volles Haus bekommen, wir brauchen mindestens noch einen Punkt und es wäre schön, wenn wir vor toller Kulisse Werbung für die nächste Runde machen können! Ergo, hängt euch noch mal voll rein!
Egal wie komisch der Pokal für die Drittligameisterschaft auch aussieht, der Pokal muss nächsten Samstag eingefahren werden und wird dann einen schönen Platz in unserem Trophäenschrank einnehmen. Dafür müssen unsere Jungs aber noch einmal über 90 Minuten Vollgas geben!
Danach werden wir dann ums Stadion den Aufstieg und hoffentlich die Meisterschaft feiern. Der emotionale Höhepunkt war schon letzte Woche in Münster. Das wird nächsten Samstag sicher nicht getoppt. Allerdings wissen wir Sandhäuser wie man feiert und werden dabei dann sicher auch Vollgas geben.

VfL Osnabrück: Zumbeel - Gardawski (56. Riedel), Fischer, Hudec, Tauer - Latkowski (46. Hansen), Glockner (83. Pauli), Costa, Kampl - Kachunga, Hennings

SV Sandhausen: Kühn - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer (71. Grimaldi) - Pinto (71. Öztürk), Danneberg, Ulm (78. Blacha), Klotz - Löning

Karten: Hudec - Kühn (beide Gelb)

Tore: 1:0 Kachunga (63.) 1:1 Klotz (79.) 2:1 Kachunga (87.)

Zuschauer: 6000

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

 

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21.04.2012 Preußen Münster - SV Sandhausen 1:2

Werdet zur Legende... - ein Traum ist wahr geworden!!!
 
Viel wurde ja in den vergangenen Tagen geschrieben über den anstehenden größten Erfolg in der 95jährigen Vereinsgeschichte. Und gestern war es dann so weit - an einem tatsächlich einmaligen Tag!
 
Auf den Weg nach Münster machten sich am Samstagmorgen vier Fanbusse, ein Bus mit Spielerfrauen und viele Privat-PKW, dabei auch ein Teil von Carpe Diem. Der andere Teil unseres Fanclubs schaute das Spiel zusammen mit weiteren SV-Fans im Clubheim. Da wie dort super Stimmung, und schon Stunden vor Spielbeginn war zu spüren, dass das heute einfach unser Tag wird!
 
Das Spiel selbst war in gewisser Weise ein Spiegelbild der gesamten Saison. Wieder einmal sind wir auf einen Gegner auf Augenhöhe getroffen, schon in der ganzen Saison ist ja zu sehen, dass in dieser 3. Liga wirklich jeder jeden schlagen kann. Warum das unserer Mannschaft aber öfter als anderen gelungen ist, hat sie gestern wieder einmal gezeigt: Einsatz und Siegeswillen kombiniert mit spielerischen Mitteln, die in den entscheidenden Phasen zu den wichtigen Toren geführt haben. Ebenfalls passend zum Saisonverlauf: auch auf den anderen Plätzen ist es mal wieder gut für uns gelaufen. Doch gestern war das gar nicht mehr nötig!
 
Was zu einem typischen SV-Spiel in dieser Saison dazugehört, ist auch eine Phase, in der man etwas zittern musste. Die hatten wir gestern zwischen der 45. und 80. Minute, hier war Münster stärker und eigentlich näher dran am Siegtreffer. Und beinahe hätten wir so noch einmal eine Auswärtsfahrt erlebt wie z.B. nach Darmstadt oder nach Saarbrücken - mieses Wetter kombiniert mit einer Niederlage. Dannebergs erlösendem zweitem Treffer war es dann aber zu verdanken, dass das gestern ganz anders ausging. Und auch der kräftige Schauer, der nach dem Schlusspfiff nochmal runterkam, war nur noch von kurzer Dauer. Für mindestens ein Jahr scheint nun die Sonne über dem Hardtwald! Wir sind nun zweitklassig, gefeiert wurde aber erstklassig! Auf dem Rasen in Münster, auf den Rängen im Stadion und auch im Clubhaus. Die zweite Liga war für viele für uns bisher nur ein Traum der nun in Erfüllung ging. Und manch gestandener Sandhäuser hatte Freudentränen in den Augen.  
 
Auswärtsfahrer und Daheimgebliebene trafen sich am späten Abend in und ums Clubhaus und sorgten dort auch für einen triumphalen Empfang für Mannschaft, Trainer und Präsident. So einen Anlass wird es wohl so schnell nicht wieder geben, und das wurde in der Gerd-Dais-Allee 1 auch gebührend gefeiert. Gegen 21:30 Uhr trafen die Fanbusse in Sandhausen ein. Präsident Machmeier kam gegen kurz nach 22 Uhr und er umarmte alle und feierte mit jedem Fan. Ein ganz großes Lob nochmal an unseren Präsidenten, ohne ihn wären wir heute nicht dort wo wir sind und mit dem Aufstieg ist ein Lebenstraum für ihn ( und für uns alle natürlich auch) in Erfüllung gegangen. Das war ihm auf der Party anzumerken und so feierte er wie wir alle anderen auch ausgelassen im Clubhaus. Kurz vor Mitternacht traf dann der Bus mit der Mannschaft ein. Die Stimmung war überwältigend und jeder Spieler der aus dem Bus stieg wurde besungen und gedrückt. Gerd Dais und Roberto Pinto waren besonders oft in den Sprechchören zu hören. Pinto wegen einer noch austehenden Vertragsverlängerung und Gerd Dais als Vater des Aufstiegs. Das Hardtwaldstadion wurde um 15:45 Uhr übrigens kurzerhand in Gerd-Dais-Stadion umbenannt und die Jahnstraße heißt seit Samstag Gerd-Dais-Allee! Danke Gerd! Mit der Mannschaft wurde noch bis früh in den morgen im Clubhaus gefeiert. Als die Mannschaft dann irgendwann noch nach Heidelberg in die Disko aufbrach, feierten wir trotzdem weiter.    

Weiterfeiern können wir jetzt auch noch in den kommenden 2 Wochen - und uns dann schon auf viele Fußballfeste in der kommenden Saison freuen. Die Namen derer, die im nächsten Jahr an den Hardtwald kommen, wird man in den nächsten Tagen noch oft hören und lesen. Jedes einzelne Spiel wird eine tolle Sache, zu verlieren haben wir dann nichts, denn schon jetzt haben wir viel mehr gewonnen als man eigentlich hoffen durfte. Und verstecken brauchen wir uns auch vor niemandem, das hat unsere Mannschaft in den vergangenen 12 Monaten gezeigt. Glückwunsch, Jungs und Danke! Ihr seid zur Legende in Sandhausen geworden. Heroes for a day - LEGENDS for a lifetime!

Jetzt wollen wir aber auch die Meisterschaft der 3. Liga gewinnen, deshalb nochmal zwei Spiele voll reinhängen, in Osnabrück siegen und zu Hause vor vollem Haus mit einer überzeugenden Leistung Heidenheim schlagen und Werbung für die zweite Liga in Sandhausen machen!

Preußen Münster: Schulze Niehues - Bourgault, Ndjeng, Hergesell, Heise - Westermann (84. Schmider), Truckenbrod - Siegert (87. Vujanovic), Ornatelli, Kluft - Daghfous (60. Königs)

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer (65. Glibo) - Pinto, Danneberg, Ulm (77. Kittner), Öztürk (60. Blum) - Löning

Karten: Westermann (G) Ornatelli (G) Siegert (G) - Pischorn (G) Öztürk (G) Blum (G)

Tore: 0:1 Danneberg (32.) 1:1 Kluft (55.) 1:2 Danneberg (83.)

Zuschauer: 5100

Schiedsrichter: Osmers (Hannover)

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14.04.2012 SV Sandhausen - VFB Stuttgart II 2:1

War es das heute schon mit dem Sieg gegen den VFB Stuttgart II? Ist uns der Aufstieg mit 8 Punkten Vorsprung bei noch 3 ausstehenden Spielen überhaupt noch zu nehmen? Ist der SVS schon zweitklassig? Leider ist im Fußball alles möglich aber nach der heutigen Leistung bin ich sehr zuversichtlich unser großes Ziel zu erreichen.

Das Stadion war heute endlich mal wieder gut gefüllt und auch wenn die Sparkasse viele Karten gekauft und an ihre Kunden weitergegeben hat, denke ich die Leute werden zum letzten Heimspiel gegen Heidenheim am 05. Mai alle wiederkommen, auch ohne Freikarten, denn heute hat der SVS überzeugt und ein klares Zeichen gesetzt, dass man aufsteigen will. Außerdem hat die Sparkasse heute noch Klatschen verteilt und die konnte man gut gegen die lästigen Fliegen einsetzten, die ständig um einen rumschwirrten ;-). Und dann war da noch unser Ex-Ministerpräsident und heutiger EU Minister Günter Öttinger zu Besuch im Stadion. Ich hoffe er hat einen Koffer mit EU Fördergeld mitgebracht, damit wir in der nächsten Saison mal kräftig ins Stadion investieren können ;-).

Beim SVS fehlte heute Klotz. Dafür war Schulz wieder fit und das merkte man. Unsere Abwehr um Pischorn und Schulz stand sehr stabil und hat hinten nichts zugelassen. Über die 90 Minuten hat eigentlich nur ein Team gespielt, unser SVS. Wir hatten zwar keine 100%ige Torchancen aber wir haben ständig den Weg nach vorne gesucht und gedrückt. Die Chancen die da waren ( Kopfbälle, Distanzschüsse, etc) gingen knapp vorbei. Doch wir haben nie aufgegeben. Und so wurden wir spät, aber verdient dann doch noch belohnt. Als Danneberg sich den Ball im Mittelfeld erkämpfte und auf Löning spielen wollte, wurde der Ball von einem Stuttgarter so abgefälscht, dass der Ball unhaltbar für den Gästekeeper ins Tor fiel. Was für eine Erleichterung für uns alle. Die Anspannung war heute wieder besonders groß und so ein Tor befreit dann auf unbeschreibliche Weise. Das fühlt sich einfach geil an! Der Mannschaft ging es genauso und Danneberg entledigte sich erstmal von seinem Trikot bevor er von seinen Mitspielern "begraben und erdrückt" wurde.

Ein hochverdienter Sieg für unsere schwarz-weißen Helden, eine tolle spielersiche und kämpferische Mannschaftsleistung und ein ganz großer Schritt zum Aufstieg. Ein bis zwei Pünktchen trennen uns noch vom großen Ziel und ich bin mir sicher wir werden den letzten Schritt bereits in der nächsten Woche machen. So wurde nach dem Spiel auch schon ein wenig gefeiert und ich denke nächste Woche geht's dann richtig rund. Viele entspannte Gesichter waren vor dem Stadion anzutreffen, sowohl von Fans als auch von unseren Spielern. Und genauso entspannt gehen wir nun in die 3 letzten Spiele.
Unterstützt unser Team bei den nächsten Auswärtsspielen und lässt uns dann alle gemeinsam am 05. Mai eine Riesenparty feiern!

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer - Pinto (86. Kittner), Danneberg, Ulm (81. Glibo), Öztürk (57. Blum) - Löning

VfB Stuttgart II: Weis - Vecchione (83. Röcker), Rüdiger, Geyer, Enderle - Khedira, Rathgeb - Riemann, Holzhauser, Janzer - Benyamina (67. Hemlein)

Karten: Danneberg (G) - Holzhauser (G) Riemann (G) Rathgeb (G)

Tor: 1:0 Geyer (73. Eigentor)

Zuschauer: 4490

Schiedsrichter: Rohde (Rostock)

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10.04.2012 1. FC Saarbrücken - SV Sandhausen 2:1

Auf der Fahrt nach Saarbrücken hat sich das Ergebnis irgendwie schon wiedergespiegelt. Es war einfach nur Mistwetter und hat in Strömen geregnet...

Im alten Ludwigsparkstadion angekommen dann kurz die Busfahrer begrüßt und dann ging’s auch schon los. Der SVS mit der gleichen Startformation wie gegen Bremen II. Daniel Schulz also immer noch verletzt.
Und wie am Samstag gegen Bremen begann der SVS ganz gut. In den ersten Minuten war man sehr präsent auf dem Platz und ging in die Zweikämpfe. Doch nach gut 10 Minuten übernahmen die Hausherren die Kontrolle auf dem Platz und erzielten nach einer guten Viertelstunde das 1:0. Bei dem Dauerregen und tiefen Platz spielte das Tor Saarbrücken natürlich in die Karten. Wir konnten in der ersten Hälfte keine Akzente setzen. Im Mittelfeld versuchten wir es viel zu oft durch die Mitte, wollten den Ball durch ein oder zwei Gegner vorbeispielen und blieben immer hängen. Spielten wir über Außen, waren unsere Flanken leider viel zu harmlos. Saarbrücken war in der ersten Hälfte zweikampfstärker und einsatzfreudiger im Vergleich zu unseren Jungs. Noch dazu kamen deren Bälle in die Spitze meist an und durch einen Doppelpass in die Spitze gelang ihnen kurz vor der Pause das nicht unverdiente 2:0.
Schon wieder eine Halbzeit verschlafen! Und wir im Fanblock waren aufgrund des Dauerregens pitsche-patsche nass. Die Stimmung war also alles andere als gut.
 
Zur zweiten Hälfte kam dann Ötztürk für Pinto und er konnte gleich ein paar Akzente setzen. So erzielte er auch zum günstigen Zeitpunkt in der 51. Minute den 2:1 Anschlusstreffer. Genug Zeit also um hier doch noch was mitzunehmen. Unser Team nahm nun den Kampf an und präsentierte sich in der zweiten Hälfte viel besser. Saarbrücken nun etwas defensiver und mit einigen gefährlichen Kontern, wir aber auch mit Chancen und Ulm fehlten nach schöner Hereingabe von Klotz nur Zentimeter zum Ausgleich. Die Zeit wurde immer kürzer und mit Dorn und Adriano kamen noch zwei weitere Offensivkräfte ins Spiel. Auch Pischorn unterstützte in den letzten Minuten die Offensive um die langen, hohen Bälle nach vorne zu verarbeiten aber leider reichte es nicht mehr zum Ausgleich.
Insgesamt wäre der Ausgleich zwar wünschenswert aber nicht verdient gewesen. Wie man in Saarbrücken merkte legen sich die Teams, für die es eigentlich um nichts mehr geht, gegen den Tabellenführer nochmal richtig ins Zeug und wir haben da nur eine Chance, wenn wir richtig dagegenhalten. Gegen Mannschaften die körperlich stark sind und uns keinen Raum zum Spielen lassen tun wir uns generell schwer und auf solche Mannschaften treffen wir auch noch in den letzten vier Spielen…
 
Wir müssen nun auf jeden Fall unsere beiden Heimspiele gewinnen. Und aus den beiden Auswärtsspielen muss mindestens noch ein Dreier geholt werden! Das schaffen wir aber nur wenn wir über 90 Minuten Vollgas geben! Halbzeiten wie in Saarbrücken oder Erfurt dürfen wir uns nun nicht mehr erlauben.
Es geht nicht immer nur spielerisch, man muss manchmal auch die Keule auspacken und dagegenhalten! Jungs, wir haben hier ein großes Ziel vor Augen und wir haben alles noch in der eigenen Hand. Gebt die letzten Spiele nochmal alles und hängt euch voll rein.
Wie singen unsere jungen Fans so schön „Kämpfen bis zum Ende, Werdet zur Legende...!“

1.FC Saarbrücken: Marina; Forkel, Kruse, Marc Lerandy; Strath, Eggert; Stiefler (86. Fuchs), Sökler (77. Kohler), Laux; Würtz (92. Özbekl).

SV Sandhausen: Ischdonat; Schauerte, Pischorn, Kittner, Kandziora; Fiesser; Pinto (46. Öztürk), Danneberg (74. Grimaldi), Ulm (62. Dorn) Klotz; Löning;

Tore: 1:0 (14.) Laux, 2:0 (42.) Stiefler, 2:1 (52.) Öztürk.

 Schiedsrichter: Arno Blos (Deizisau).

Zuschauer: 3.220.

Gelbe Karten: Kruse, Laux (beide 1.FCS), Grimaldi, Ischdonat (beide SVS)

 

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07.04.2012 SV Sandhausen - Werder Bremen II 2:0

Der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten. Eigentlich eine klare Angelegenheit und vor dem Spiel wird nur noch über die Höhe des Sieges diskutiert. Das wir uns gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller schwer tun war uns aber bekannt. Schon gegen Oberhausen, Jena und Babelsberg musste der SVS alles geben um die Punlkte am Hardtwald zu belassen.

Vor dem Spiel wurde kräftig Werbung gemacht um Zuschauer ins Stadion zu bekommen. Im Freundes- und Bekanntenkreis wurden einige Leute animiert den Ostersamstag im Stadion zu verbringen und auch der Verein war werbemäßig aktiv. So wurde in der Sandhäuser Grundschule eine Autogrammstunde durchgeführt und Freikarten für die Schüler und Eltern verteilt. Und im Stadion sah man dann auch viele Schüler mit ihren Eltern. Das tolle daran, dass sind alles Sandhäuser gewesen, die sonst vielleicht nicht so oft zum SVS gehen und nun hoffentlich mal öfters kommen werden. Gute Aktion vom Verein und bitte in diese Richtung weitermachen. Wir müssen erstmal das Zuschauerpotenzial in Sandhausen nutzen. Da geht nämlich noch was und wenn dann alle Sandhäuser zum SVS kommen, werden auch die Leute aus dem Umkreis folgen.

Der SVS begann stark. In den ersten Minuten wurden die Bremer fast überrannt und es hätte in der ersten MInute schon 1:0 für die Guten heißen können. Doch irgendwie haben wir in letzter Zeit ein Problem mit unserer Chancenverwertung... . So lief es wie zuletzt gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Der SVS erspielte sich einige Chancen, trifft aber nicht und der Gast kommt besser ins Spiel. Die Bremer spielten in der ersten Hälfte eigentlich ganz ordentlich mit, allerdings nur bis zum 16 Meter Raum. Vor dem Tor waren sie, Gott sei Dank, viel zu harmlos. So ging es dann mit einem 0:0 in die Halbzeit und man hatte wieder mal das Gefühl unsere Mannschaft hatte irgendwie die Handremse noch angezogen.

Das befreiende 1:0 fiel dann kurz nach Beginn der zweiten Hälfte. Marco "Bam-Bam" Pischorn war heute nicht nur bester Abwehrspieler, sondern auch bester Stürmer und erzielte per Kopf seinen fünften Saisontreffer für den SVS. Die Erleichterung auf den Rängen war nun deutlich zu spüren. Der Fanblock hinter dem Tor wurde nun noch ein bissel lauter und der SVS erspielte sich weitere Chancen. Übrigens heute erkannte man den Fanblock schon von weitem. Seit langem hingen mal wieder etliche Banner und Plakate am Zaun. War das in der Vergangenheit oft nur den Fans der Gastmannschaften vorbehalten, so zogen heute unsere SVS Fans endlich mal wieder nach. Gut so!

Das restliche Spiel ist schnell erzählt. Wir mit einigen Chancen und Bremen spielt ein bissel mit ohne jedoch gefährlich zu werden. Und dann die nächste befreiende Nachricht: Der SVS trifft auch wieder vom Elfmeterpunkt! Nachdem Tim Danneberg im 16 Meter Raum geschubst wurde verwandelte David Ulm zum 2:0 Endstand.

Sehr schön. 3 Punkte für uns, Die Konkurrenz teilt sich die Punkte und so langsam riecht es schon ein bissel nach zweiter Liga in beschaulichen Sandhausen ;-).

Es war gegen Bremen kein großes Spiel, aber die Pflicht wurde erfüllt und das ist wichtig. Wir haben nach wie vor alles in der eigenen Hand und die anderen Teams müssen sich nach uns richten. Sicher dominieren wir nicht die 3.Liga wie in den vergangenen Jahren Braunschweig, Rostock oder Osnabrück aber wir sind von allen Teams am konstantesten. Neben Pischorn haben mir heute Pinto und Fießer beim SVS besonders gefallen. Die Angriffe von Pinto über rechts waren immer gefährlich und Pinto als alter Haudegen ist immer noch in der Lage ein, zwei Gegenspieler schwindelig zu spielen.

Am Dienstag geht's nun nach Saarbrücken und ich hoffe viele Sandhäuser werden unser Team begleiten. Wenn wir unsere Chancen vor dem Tor dann hoffentlich mal besser nutzen, werden wir auch aus dem Saarland auch zählbares mitbringen! 

Auf geht's Sandhäuser, steigt in den Zug, Auto oder Fanbus und lasst uns die schwarz-weißen am Dienstag im Ludwigspark zum Sieg schreien!

SV Sandhausen: Ischdonat; Schauerte, Pischorn, Kittner, Kandziora; Fießer; Pinto, Ulm (83. Blacha), Danneberg, Klotz (63. Blum); Löning (76. Dorn).

SV Werder Bremen: Vander; Stevanovic (50. Schmude), Schoppenhauer, Stallbaum, Hyde; Henze, Grashoff; Nagel, Schön, Wegner; Avdic.

Tore: 1:0 (53.) Pischorn, 2:0 (72./FE) Ulm. Schiedsrichter: Tim Sönder (Kiel), Zuschauer: 2.810. Gelb: Ulm, Danneberg, Fießer (alle SVS), Henze (SV Werder II).

 

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24.03.2012 SV Sandhausen - SV Babelsberg 03  4:0

Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön...

Ihr erwartet heute einen Spielbericht? Nee, da könnt ihr den Kicker oder die SVS Homepage lesen, wenn der Al den Bericht dann mal fertig hat ;-). Klar könnten wir heute schreiben, dass Philipp Kühn den verletzten Ischdonat gut verteten hat, Erik Meijer aus Aachen sich von der Haupttribüne einen möglichen Gegner in der Relegation angesehen hat ( Warum war der aber in Sandhausen? Babelsberg kommt sicher nicht in die Relegation...). Dann hätten wir noch schreiben können, dass ab und an der Ball immer zu weit vorgelegt wurde und so einige Chancen vergeben wurden. Und natürlich hätten wir auch die Torschützen huldigen können, allen voran Marco Pischorn mit dem "Dieter Hoeness Gedächnis Turban". Und wir hätten noch erwähnen können, dass wir eigentlich noch 3-4 weitere große Chancen hatten und das ganze also noch höher hätte ausfallen können. Schreiben wir aber heute alles nicht. Wir fordern aber ab sofort unseren Fahnenschwenker Uwe mit der Trikot Nr 12 auf, zukünftig öfters vor dem Spiel mit der Fahne über den ganzen Platz zu rennen. Das erinnerte irgendwie an die 80er Jahre beim SVS, als vor dem Spiel oft ein Fan mit der SVS Fahne in den Mittelkreis gerannt ist und für den Heimsieg "gebetet" hat (Randy warst das damals nicht du?). Jedenfalls war das heute ein rundum gelungener nachmittag im Hardtwaldstadion. Gerd Dais war rechtzeitig für unseren Saisonendspurt beim Frisör, die Sonne strahlte über dem Hardtwaldstadion und der SVS ist zurück an der Tabellenspitze. Noch ist nichts erreicht aber die Mannschaft will, dass hat man gesehen und gespürt. Und so sahen wir einen verdienten Heimsieg und nach der Niederlage in Erfurt ist der Kopf unserer Kicker für das nächste Spiel in Burghausen wieder frei und wir werden dort nicht ohne Punkte heimfahren. Wir gehen nun noch gemütlich Pizzaessen und danach noch ein paar Bierchen trinken und lassen somit den wunderschönen Samstag gemütlich ausklingen .   

SV Sandhausen: Kühn - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer - Pinto (71. Blum), Danneberg, Ulm (79. Blacha), Klotz - Löning (78. Dorn)

SV Babelsberg 03: Unger - Kühne, Hebib, Morack, Rudolph - Prochnow, Evljuskin (61. Müller) - Makarenko, Stroh-Engel, Groß (61. Hartmann) - Hebisch (75. Kauffmann)

Karten: Evljuskin (G) Kühne (G)

Tore: 1:0 Pischorn (51.) 2:0 Klotz (65.) 3:0 Ulm (66.) 4:0 Fießer (76.)

Zuschauer: 2100

Schiedsrichter: Stein (Homburg am Main)

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10.03.2012 SV Sandhausen - Carl Zeiss Jena 1:0

Eine gute halbe Stunde vor dem Spiel war mir bewusst, heute verlieren wir schonmal nicht. Da kam nämlich ein Bekannter zu uns in den Block und immer wenn der da ist, punktet der SVS. Blöderweise war er am Mittwoch nicht da und so ist dann nachträglich auch die Chemnitz Niederlage zu erklären.
Dais änderte die Startformation auf 5 Positionen und für Kittner, Ulm, Blum, Busch und Klotz rückten Pischorn, Blacha, Kandziora, Sievers und Pinto in die erste Elf.
Der SVS mit starken Beginn und man merkte die Jungs wollten die Niederlage vom Mittwoch wieder gut machen. Pinto konnte im Strafraum dann nur durch ein Foul gestoppt werden und den fälligen Elfmeter verwandelte Danneberg leider nicht. Für mich sah es erst so aus als ob Schauerte als Schütze den Ball wollte, da Pinto als gefoulter nicht selbst schießen (w/s)ollte. Danneberg hatte sich den Ball jedoch schon genommen. Und irgendwie ist das Elfmeterschießen bei unserem SVS in letzter Zeit ein kleines Problem. Danneberg verzog und so haben wir in dieser Runde bereits 4 Elfer versemmelt. .
Wäre dies nach 8 Minuten das 1:0 geworden, hätten wir Jena nach früher Führung sicher mit einer deutlichen Niederlage nach Hause geschickt. So lief es leider etwas anders. Trotzdem Kopf hoch, Tim. Der SVS weiter aktiv und auch mit Chancen, ab der 30. Minute verflachte das Spiel jedoch und teilweise hatte man den Eindruck unsere Jungs haben wieder eine ähnliche Blockade wie Mittwoch gegen Chemnitz.
Zu Beginn der zweiten Hälfte Jena mal mit einer Chance. Der SVS aber schnell wieder überlegen und hinten brannte eigentlich nicht viel an. Nach vorne lief es noch nicht ganz Rund aber wir hatten doch einige Chancen. Schulz mit Schuß an die Latte ist hier besonders hervorzuheben.
Doch so langsam lief die Zeit davon. Dais brachte erneut mit Dorn und Grimaldi zwei Stürmer und diesmal zählte sich die geballte Offensive aus. Nach Traumpaß vom starken Fießer auf Klotz erreichte dessen Pass in die Mitte Dorn und dieser erzielte per Seitfallzieher in der 84. Minute das erlösende aber hochverdiente 1:0 für unseren SVS. Die Erlösung war im ganzen Stadion zu spüren und mir fiel nicht nur ein Stein vom Herzen. Heimsieg, 3 Punkte und aus.
Puuhh, das war ziemlich nervenaufreibend. Wer sich als SVS Fan einen ruhigen Nachmittag am Hardtwald vorgestellt hatte, der wurde ganz schön auf die Probe gestellt. So ein Spiel lässt einen als Fußballfan einige Jahre altern, aber das späte Tor war dafür um so schöner und emotionaler. Das war so richtig befreiend. Einfach ein geiles Gefühl. Der Mannschaft ging es übrigens genauso. Regis Dorn wurde vor der Trainerbank von allen Spielern begraben und auch die Auswechselbank samt Betreuer lagen irgendwie mit auf Regis obendrauf.
Das war heute kein hochklassiges Spiel. Aber es war spannend und der Sieg für den SVS war verdient. Besonders freue ich ich heute für Regis Dorn. Er hat es in den letzten Wochen nicht einfach beim SVS. Bei unserem System mit nur einem Stürmer war oft kein Platz für ihn. Mit dem Tor hat er gezeigt er ist noch da und wer weiß, vielleicht wird er im Aufstiegskampf noch ganz wichtig für uns.
Ein kurzes Lob diesmal auch an Schiri Valentin. Im Vergleich zum Schiri am Mittwoch diesmal in meinen Augen eine tadellose Schirileistung.
Unser Spiel war über viele Strecken wieder zerfahren und vor dem Tor fehlte oft die Kaltschnäuzigkeit. Wenn man die Spiele von Mittwoch und heute nimmt, kann man ein bissel den Eindruck gewinnen die Mannschaft ist etwas verunsichert und das der Druck, der durch unsere Tabellenposition ganz natürlich entsteht an der Mannschaft nicht spurlos vorbeigeht. Trotzdem haben unsere Jungs das Tor gewollt und letztendlich auch bekommen.
Die wichtigen 3 Punkte mit dem emotionalen "Kick" beim Tor gegen Jena sollten Selbstvertrauen geben und unseren Jungs den Kopf wieder freimachen für die kommenden Wochen. Nehmt das Gefühl aus der 84. Minute mit, als Regis das 1:0 erzielte und ihr alle ihn fast erdrückt habt. Die beiden Spiele nun abhaken und mit freiem Kopf nach Erfurt fahren.
Eine schöne Nachricht dann noch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Kapitän Frank Löning hat seinen Vertrag beim SV Sandhausen um zwei Jahre verlängert. Eine super Nachricht! Unser wichtigster Mann bleibt dem SVS erhalten. Danke Frank und auf zwei weitere erfolgreiche Jahre hier im beschaulichen Sandhausen. Das Zitat des Spieltags kommt heut von Jan Fießer. Nach dem Spiel auf seine tolle kämpferische Leistung angesprochen kam die Antwort: " Es geht ja schließlich um den Aufstieg!". Genau so ist es, Jan!

 

SV Sandhausen: Ischdonat - Sievers, Pischorn, Schulz, Schauerte - Fießer - Pinto (55. Klotz), Danneberg (80. Grimaldi), Blacha (67. Dorn), Kandziora - Löning

Carl Zeiss Jena: Berbig - Demirtas, K.-F. Schulz, Becken, Miatke - Voigt (46. Krause), Eckardt - Ramaj (46. Ronneburg), Hähnge - Pichinot, Huke (85. Landeka)

Karten: Pichinot (G) Miatke (G) Eckardt (G)

Tor: 1:0 Dorn (84.)

Zuschauer: 2050

Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen)

Besondere Vorkommnisse: Danneberg verschießt Foulelfmeter (8.)

 

 

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07.03.2012 SV Sandhausen - Chemnitzer FC 0:3

Jede Serie geht einmal zu Ende und diesmal hat es uns erwischt. Nachdem wir seit über einem Jahr zu Hause ungeschlagen waren bringt uns der Chemnitzer FC die erste Heimniederlage seit dem 12.02. 2011 (1:2 gegen Heidenheim) bei. Und man muss leider sagen, der Sieg für Chemnitz geht in Ordnung.
Hat der SVS zu Beginn noch ganz gut gespielt, stellte sich Chemnitz immer besser auf uns ein. Die erste Chance für uns dann auch eher durch Zufall als ein Schuss von Schulz immer länger wurde und der Chemnitzer Schlussmann, der etwas vor dem Tor stand, gerade noch retten konnte. Blöd dann als das Schiedsrichtergespann, welches heute ebenfalls keinen guten Tag erwischte, eine Vorteilsituation für den SVS nicht weiterlaufen lies. Klotz war nämlich auf und davon und hätte die Führung erzielen können. So blieb es erst mal beim 0:0. Chemnitz dann auch mit einigen gefährlichen Aktionen und Schauerte musst einmal in höchster Not auf der Linie klären. Mit dem Pausenpfiff ging Chemnitz dann nach einem Standard mit 0:1 in Führung.   
In der zweiten Hälfte reduzierten wir uns bald durch ein taktischen Foul von Ulm, welcher in der ersten Hälfte wegen Meckerns bereits gelb sah. So ging es gegen starke Chemnitzer also in Unterzahl weiter. Die größte Chance zum Ausgleich hatte der eingewechselte Grimaldi, dem der Ball im 5-Meterraum auf den Fuß fiel, er aber frei vor dem Tor leider nicht vollstrecken konnte. Der SVS hatte nun in Unterzahl seine stärkste Phase. Dais wechselte mit Dorn noch einen dritten Stürmer ein und löste die Abwehr teilweise auf. Eine mutige Entscheidung von Dais. Ich hätte vielleicht eher Pinto als Dorn gebracht aber man merkte deutlich, dass Dais von außen alles versuchte um vielleicht doch noch das Spiel zu drehen.  Wir spielten also Alles oder Nichts und leider bekamen wir diesmal "Nichts". Chemnitz setze noch 2 Konter und wir verlieren mit 0:3.
Wie bereits geschrieben war Chemnitz ein stark spielender Gegner aber hinzu kam auch, dass bei uns kaum ein Spieler Normalform erreichte. Bester Mann bei uns war Daniel Schulz, der hinten viel wegräumte, dann gefiel noch Fießer ganz gut der auch in der 93 Minute noch fightete. Ansonsten kann ich diesmal keinen weiteren Spieler rausheben. Viel zu viele Fehler, zu wenig Bewegung, ungenaue abspiele, und lange, hohe Bälle nach vorne die meist verpufften. Gefährlich waren wir in der ersten Hälfte, wenn wir schnell und flach nach vorne gespielt haben. Das taten wir aber viel zu wenig. Erfreulich war wenigstens zu sehen, dass unsere Jungs nach der gelb-roten Karte gegen Ulm noch mal alles versucht haben und nicht aufgegeben haben.
Das war von uns insgesamt gesehen aber nix und auch wenn der Schiedsrichter und seine Leute an der Linie nicht gut waren und der SVS sicher mehr abgepfiffen bekommen hat wie Chemnitz, das Spiel haben wir selbst verloren!
Aber! Nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir haben ein Spiel verloren und mehr nicht. So sahen es auch die meisten Sandhäuser Zuschauer und die Mannschaft wurde nach Schlusspfiff aufgemuntert und es wurde applaudiert. Gut so! Und wir haben am Samstag gegen Jena gleich wieder die Chance die Niederlage wieder gut zu machen und warum dann nicht mal von Beginn an mit 2 Stürmern spielen?

SV Sandhausen: Ischdonat - Busch (58. Grimaldi), Schulz, Kittner (76. Dorn), Schauerte - Fießer - Klotz, Danneberg, Ulm, Blum (55. Öztürk) - Löning

Chemnitzer FC: Pentke - Stenzel, Wachsmuth, Bankert, Birk - Garbuschewski, Sträßer, Tüting, Aydemir (65. Schlosser (87. Schaschko)) - Dobry (79. Peßolat), A. Fink

Karten: Gelb-Rot: Ulm (63.)

Kittner (Gelb) Busch (G) Öztürk (G) - Stenzel (G) A. Fink (G)

Tore: 0:1 Dobry (45.) 0:2 Peßolat (83.) 0:3 A. Fink (90+1)

Zuschauer: 2200

Schiedsrichter: Steinberg (Korntal)

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25.02.2012 SV Sandhausen - RW Oberhausen 2:1

Nach dem spektakulären 4:0 Auswärtssieg am vergangenen Wochenende galt es diesmal, die eindrucksvolle Heimserie gegen die auswärtsschwächste Mannschaft der 3. Liga auszubauen. Der Zuschauerandrang war dabei groß wie lange nicht - so konnte man zumindest den Eindruck haben, als man kurz vor Anpfiff knapp 10 Minuten in der Schlange vor der Security stehen musste. Das tatsächliche Zuschauerinteresse war dann eher im durchschnittlichen Bereich, und auch unsere Mannschaft zeigte wohlwollend gesehen eine maximal durchschnittliche Leistung. Erfreulich war die Tatsache, dass dies trotzdem für 3 Punkte gereicht hat.
 
Personell konnte Gerd Dais beinahe aus dem Vollen schöpfen, mit Sören Halfar fehlte jedoch ein wichtiger Baustein unserer Viererkette, und auch die schnellen Vorstöße von Danny Blum hat man heute vermisst. Matchwinner war allerdings gerade dessen Ersatz auf der linken Außenbahn: Marcel Kandzioras Doppelpack gehörte zu den wenigen Highlights dieses Spiels, in dem die - vor dem Tor zum Glück zu harmlosen - Gäste aus Oberhausen immer gerade dann nochmal zurückkamen, wenn man eigentlich den Eindruck haben konnte, dass unsere Jungs die Sache jetzt im Griff haben und der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit ist. Insbesondere in den letzten 15 Minuten war noch mal richtiges Zittern angesagt. Nicht nur mich haben da auch Dais' defensive Wechsel etwas irritiert, ein frischer Mann für die Offensive wie Blacha oder Grimaldi hätte hier vielleicht eher für Entlastung sorgen können. So kamen unsere Jungs in der Schlussphase kaum noch aus der eigenen Hälfte, konnten das knappe 2:1 aber über die Zeit retten - womit der Trainer dann unter dem Strich eben doch wieder alles richtig gemacht hat.
 
Denn nach nunmehr 26 Saisonspielen dürfte wirklich jedem klar sein, dass man in dieser 3. Liga kein Spiel nebenbei gewinnt und man am Ende über 3 Punkte immer froh sein muss. Klar dürfte aber auch sein, dass am nächsten Wochenende eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein wird, um auch aus Regensburg etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem heutigen Spieltag bin ich mir ziemlich sicher, das die aktuell ersten vier Mannschaften die 3 vorderen Plätze unter sich ausmachen werden. Bei den beiden anderen unmittelbaren Konkurrenten Heidenheim und Aalen haben wir meiner Meinung nach v.a. deshalb verloren, weil unsere Mannschaft in ihrem Auftreten zu sehr gezeigt hat, dass sie auch mit einem Unentschieden zufrieden wäre. In Regensburg wünsche ich mir deshalb ein mutiges und offensives Spiel unserer Mannschaft, in dem die Gastgeber gar nicht auf die Idee kommen, dass sie unsere Mannschaft unter Druck setzen könnte. Und wenn unsere Jungs dann tatsächlich die Punkte mit nach Hause bringen, wäre das der beste Motivationsschub für den Ligaendspurt. Weiter geht es schließlich schon 4 Tage später mit dem nächsten Heimspiel gegen Chemnitz, dann auch in unserem Fanclub hoffentlich wieder mit Bestbesetzung :-)

SV Sandhausen: Ischdonat, Busch, Schulz, Pischorn, Schauerte, Fiesser, Klotz (80. Pinto), Danneberg (87. Kittner), Ulm (78. Glibo), Kandziora, Löning.

SV Rot-Weiß Oberhausen: Melka, Gataric (38. Pappas), Willers, Schiller, Weigelt, Gyasi (70. Schliesing), Hasanbegovic, Scheelen, Dzaka, Torunarigha (79. Terranova), Brown-Forbes.

Tore: 1:0 (18.) Kanziora, 1:1 (27.) Torunarigha, 2:1 (55.) Kondziora, Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim),

Zuschauer: 2.100

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18.02.2012 SV Wehen-Wiesbaden - SV Sandhausen 0:4 

Was soll man heute groß schreiben? 4:0 Auswärtssieg in Wehen-Wiesbaden! Tolle Tore! Super Stimmung im Fanblock. So schön kann Fußball sein.

Angefangen hat die Woche mit einer kleinen Hommage an Gerd Dais, der am Dienstag sein "einjähriges" Trainerjubiläum beim SVS hatte. Seit Gerd Dais zurück beim SVS ist haben wir wieder eine richtig erfolgreiche Zeit. Zu Hause ungeschlagen, Badischen Pokal gewonnen und wir sind ein Spitzenteam der 3. Liga. So traf sich eine kleine Abordnung von Fans am Dienstag nach dem Training und dankte Gerd Dais für seine Arbeit. Bilder davon gibt's übrigens auf unserer Facbook Seite. War eine schöne Sache.

Heute gegen Wiesbaden gab es eine Umstellung und Busch kam nach langer Zeit mal wieder zu einem Einsatz von Beginn an. Dafür musste Kandziora auf die Bank. Zum Spiel mag ich jetzt gar nicht mehr viel schreiben. Hat Spaß gemacht. Der SVS reifer, abgezockter und meist mit gutem Zusammenspiel. Frank Löning ist zurück und das gleich mit 3 Toren! Ein starker Nico Klotz und als die Wiesbadener mal eine stärkere Phase hatten war Ischdonat zur Stelle. Nach dem 4:0 war das Spiel endgültig durch, der SVS schaltete einige Gänge zurück und schonte seine Kräfte. Im SVS Block war die Stimmung super. Höhepunkt war sicher der Gesang "Ohne Alf (Mintzel) schießt ihr heut' kein Tor"...

Nach dem Spiel noch die verdiente Humba für die Mannschaft und die Tabellenführung ist zurück erobert. Kompliment an unsere Jungs, ihr werdet mir langsam unheimlich. Aber bitte macht weiter so...

Übrigens so ein Stadion wie in Wiesbaden, wäre auch ideal für den SV Sandhausen. Komplett überdacht, nicht zu groß so dass man nahe am Spielfeld ist und man sieht überall gut. Also Herr Machmeier am Besten mal abends mit ein paar LKWs nach Wiesbaden fahren, Stadion einpacken, mitnehmen und in den Hardtwald stellen ;-).

Nächste Woche gegen Oberhausen heißt es wieder 100% geben und den Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Jetzt bloß nicht nachlassen, sondern in jedem Spiel alles geben für unseren Traum. Leider wird ein Großteil unseres Fanclubs kommenden Samstag aufgrund von Skiurlaub nicht im Stadion sein können. Aber in Gedanken werden wir bei euch sein und ganz fest die Daumen drücken. Gewinnt für uns mit und an alle Fans: Schreit die Jungs zum Sieg!

SV Wehen-Wiesbaden: Gurski - Schimmel , Lanzaat , Döringer , Bieler - Book , Kolb - Ivana (46. Smeekes), Christ (81. Menga), Janjic - Wohlfarth(76. Bouhaddouz)  

SV Sandhausen: Ischdonat - Busch, Pischorn , D. Schulz , Schauerte - Fießer - Klotz , Danneberg (76.Glibo) ,Ulm (76. Blacha), Blum - Löning (81. Grimaldi)              

Tore:0:1 Löning (7.), 0:2Busch (36.), 0:3Löning (45.), 0:4Löning (54.)

Zuschauer: 2353

Schiedsrichter: Cortus (Nürnberg)
 

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28.01.2012 SV Sandhausen - Spvgg Unterhaching 3:1

Nach der enttäuschenden Niederlage in Darmstadt am vergangenen Wochenende hatte der SVS im ersten Heimspiel des Jahres 2012 gegen Unterhaching einiges gut zu machen. Und ich kann schonmal vorweg nehmen: Dem SVS ist die Wiedergutmachung gelungen!

In der ersten Elf gab es zwei Wechsel im Vergleich zum Darmstadt Spiel. Pinto und Glibo mussten auf die Bank und dafür rutschten Blum und Fießer in die Mannschaft, welche beide eine ordentliche Leistung ablieferten.
Nach 10 Sekunden die erste Chance für Haching und es war totenstill im Stadion... Doch der SVS lies sich nicht verunsichern und legte nun selbst los. Und wie! Unsere Jungs gingen engagiert in die Zweikämpfe, erkämpften sich viele Bälle und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Das 1:0 durch Ulm war die logische Konsequenz. Der SVS zeigt diesmal alles was man letzte Woche in Darmstadt so sehr vermisste. Nur unsere Chancenauswertung war verbesserungswürdig. Klotz, Fießer, Blum oder Danneberg hätten frühzeitig die Führung ausbauen können, sogar müssen. Unterhaching, die nach wie vor noch ohne Trikotsponsor sind , spielte zwischendurch jedoch ganz gefällig mit.

So ging es mit knapper aber hochverdienter Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel der SVS weiterhin engagiert und bemüht die Führung auszubauen. Unterhaching kombinierte aber teilweise recht gut und erzielte - Gott sei Dank - nur ein Abseitstor. Wir erarbeiten uns weiter viele Chancen durch Danneberg, Löning oder Pinto, der für Klotz eingewechselt wurde. Löning dann ebenfalls mit einem Abseitstor und es war Blum vorbehalten auf 2:0 zu erhöhen. Nach schönem Zuspiel von Löning spielte Danny Blum im Strafraum seinen Gegenspieler aus und hämmerte den Ball mit voller Wucht zum 2:0 in des Gegners Tor. Die Erleichterung war nun bei allen zu spüren und nach dem Hammertor wurde Danny von seinen Mannschaftskollegen unter einer großen Menschentraube fast erdrückt.
Leider machten wir es unnötigerweise nochmal spannend und nach abgefälschtem Schuss erzielte Haching den Anschluß. Doch die endgültige Entscheidung war dem besten Mann auf dem Platz vorbehalten und David Ulm machte mit seinem zweiten Tor alles klar. Somit gewinnt der SVS hochverdient mit 3:1 gegen Unterhaching.

Die Mannschaft hat heute wieder ihr wahres Gesicht gezeigt und nach längerer Durststrecke gab es endlich mal wieder einen Sieg. Die 3 Punkte wurden erkämpft, erspielt und letztendlich erzwungen. So muss man in der dritten Liga auftreten und ich hoffe der Kopf unserer Jungs ist nun wieder frei und wir können mit ähnlicher Leistung in den nächsten beiden schweren Auswärtsspielen in Bielefeld und Aalen auftreten. Auch die Stimmung im Stadion war wieder besser und hoffentlich setzt sich das in den kommenden Spielen fort und kann weiter ausgebaut werden.

Ob die heute gezeigte Energie unserer Mannschaft an unserem neuen Trikotsponsor " Machmeier Energy" liegt? Ich denke eher die Mannschaft braucht ab und zu mal einen richtigen Dämpfer wie letzte Woche in Darmstadt um aufgezeigt zu bekommen, dass man in der 3. Liga nicht nur Fußball "spielen" kann, sondern vor allen Dingen der Einsatz, Wille, Kampfgeist und die Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute die entscheidenden Faktoren sind. Von mir aus kann es so weiter gehen und vielleicht war das Spiel gegen Haching ja der Start einer neuen Serie wie damals nach der Niederlage in Oberhausen. Da hätten wir jedenfalls nichts dagegen.

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Fießer - Klotz (73. Pinto), Danneberg, Ulm (90. Imbs), Blum (81. Blacha) - Löning

SpVgg Unterhaching: Riederer - Schwabl, Ziegler, Drum, Stegmayer - Avdic (19. Kanca), Sternisko (65. Vollmann), Thiel, Bigalke - Tunjic, Niederlechner

Karten: Danneberg (G) - Sternisko (G) Vollmann (G)

Tore: 1:0 Ulm (6.) 2:0 Blum (70.) 2:1 Vollmann (79.) 3:1 Ulm (88.)

Zuschauer: 1800

Schiedsrichter: Wingenbach (Diez)

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21.01.2012 Darmstadt 98 - SV Sandhausen 4:1

Zum ersten Spiel nach der Winterpause ging es für den SVS nach Darmstadt. Schlechtes und nasskaltes Wetter hielt uns nicht davon ab unser Team zu begleiten. Das Wetter sollte für den SVS eigentlich kein Problem sein, denn im Trainingslager in Belek war es auch nicht viel besser. Und beim diesjährigen HallenCup in Eppelheim verabschiedete man sich frühzeitig und konnte sich somit in Ruhe auf das Spiel in Darmstadt vorbereiten.

Von der Stammformation fehlte verletzungsbedingt in Darmstadt nur Halfar. Dafür spielte aber Winterneuzugang Nico Klotz, der aus Paderborn kam, von Beginn an.

Die erste Hälfte war zunächst geprägt vom Abtasten beider Teams. Der SVS mit ein, zwei Chancen. Darmstadt aber auch und insgesamt präsenter auf dem Platz. Ein Unterschied zwischen Tabellenzweitem und Siebzehnten war nicht zu erkennen. Im Gegenteil, Darmstadt war engagierter und bissiger.

In der zweiten Hälfte waren unsere Jungs dann irgendwie nicht mehr richtig da. Viel zu viele Fehler unserer Jungs welche dann zu Gegentoren führten. War unser Abwehrverhalten in der Vorrunde noch unsere Stärke, war das heute gar nichts. So fielen das 1:0 und kurz danach das 2:0 nach Fehlern in der Defensive. Klar wurde Ischdonat beim 1:0 vielleicht etwas behindert, aber Hauptursache war eben der unnötige Ballverlust vorher. Wir kamen zwar kurz nochmal auf und Klotz erzielte nach schönem Zusammenspiel mit Löning und Danneberg noch das 2:1 doch fast im Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 3:1. Der SVS spielte auf Abseits passte aber nicht auf die Leute auf die nicht im Abseits standen und ein Pass durch 5 Sandhäuser hindurch kam beim Darmstädter an, der alleine auf das Tor zu lief und dann noch überlegen abspielen konnte. So war mit dem 3:1 der Drops gelutscht. Das 4:1 war eher ein Zufallstor aber irgendwie auch nicht mehr von Bedeutung. Der SVS verliert also mit 4:1 in Darmstadt.


Vor allem die zweite Hälfte war heute überhaupt nichts. Wir waren ständig einen Schritt zu spät, spielten die Pässe nur halbherzig und unser Engagement lies sehr zu wünschen übrig. Unsere Defensive war heute sehr fehleranfällig und in unserer Offensive ging nicht viel. Zu einfallslos auf dem Weg nach vorne. Lange hohe Bälle auf Löning sind kein Offensivspiel. Wenn wir das nicht ändern werden wir in den nächsten Wochen ganz, ganz schwere Spiele vor uns haben. Erfolg muss man sich erarbeiten und dazu gehört auch voller Einsatz von jedem Einzelnen. Schade übrigens, dass kein Spieler nach dem Spiel den Weg zu den Fans fand...


Okay, dass war heute das erste Spiel im neuen Jahr. In der Vorrunde haben wir auch mal 4:1 auswärts verloren. Doch danach haben wir eine klasse Serie gestartet. Das wünsche ich mir auch diesmal. Eine Wiedergutmachung am Samstag gegen Unterhaching und damit der Start einer Serie. Man kann mal hinfallen, aber man muss danach aufstehen und für das Erreichen seiner Ziele alles geben. Das erwarte ich von meinem Team! Nach oben kommen ist nicht schwer, oben bleiben jedoch sehr!

Auf geht's Jungs. Zeigt nächste Woche gegen Unterhaching was ihr wirklich könnt!

Darmstadt 98: Zimmermann - Gaebler, Kopilas, Islamoglu, Brighache - Hesse (72. Imbongo Boele), Latza (87. Amstätter), Baier, Wölk (89. Hübner) - Heil, Steegmann

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora - Glibo - Pinto (76. Blum), Danneberg (85. Blacha), Ulm, Klotz - Löning

Karten: Latza (G) Wölk (G) Heil (G) - Schulz (G) Kandziora (G)

Tore: 1:0 Wölk (51.) 2:0 Gaebler (60.) 2:1 Klotz (68.) 3:1 Heil (72.) 4:1 Latza (76.)

Zuschauer. 4000

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

 

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10.12.2011 SV Sandhausen - Kickers Offenbach 1:1

Letztes Heimspiel des Jahres 2011 für unseren SVS und für unseren Fanclub war das ein Grund "Danke" an unser Team zu sagen, die ein tolles Jahr 2011 gespielt haben. Seit Gerd Dais' Rückkehr im Februar haben wir kein Heimspiel verloren und standen bis zu diesem Spieltag an der Tabellenspitze der 3. Liga. Also malten wir schnell 2 Plakate und hielten diese beim Einlaufen der Mannschaften hoch " Danke SVS für ein geiles Jahr!"

Mit Offenbach kam ein Team an den Hardtwald, gegen das wir uns zu Hause bisher immer schwer getan haben. Die Offenbacher in der Liga gerade etwas im Aufwind, wir mussten hingegen in der Vorwoche die erste Niederlage seit 10 Spielen hinnehmen. Neben Ötztürk fiel mit Halfar, Pischorn und Glibo unsere halbe Defensive aus. Und wenn Glibo fehlte sahen wir dieses Jahr nie richtig gut aus, was sich letzte Woche in Heidenheim gerade wieder bestätigte.

Nach anfänglichem abtasten beider Mannschaften gehörte die erste Chance uns und David Ulm zwang Wulnikowski mit einem tollen Schuß aus 16 Metern zu einer Glanzparade. Kurz danach erzielte Offenbach dann mit der ersten Chance das 0:1. Auf den Rängen dachten wir eigentlich hier lag ein Foul von Hesse an Blum vor, die Fernsehbilder belehrten uns später aber eines Besseren und somit ein korrekter Führungstreffer für die Gäste. Der SVS tat sich nun schwer gegen aggressiv spielende Offenbacher. Bei dieser Spielweise machte der Schiedsrichter nicht den besten Eindruck und ich hätte mir füher mal gelbe Karten gewünscht. Ein geordneter Spielaufbau beim SVS fand kaum statt und gefährlich wurde es meist nur nach Standards. Zur Halbzeit die Führung für die Offenbacher also nicht unverdient.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einer dicken Chance für Offenbach, doch Schauerte konnte im Fünfmeterraum vor dem Gegenspieler klären. Das wars dann aber mit Offenbacher Chancen in dem Spiel und ab sofort spielte fast nur noch der SVS. Der beste Sandhäuser in der zweiten Hälfte David Ulm erzielte in der 49. Minute den Ausgleichstreffer zum 1:1. Und für den SVS begann nun die stärkste Phase. Danneberg mit großer Chance auf Höhe Elfmeterpunkt, Schauerte mit tollem Schuß, Dorn mit schönen Kopfball um nur die größten Chancen zu nennen. Der SVS spielte in der zweiten Halbzeit guten Fußball und hätte den Sieg an Ende verdient gehabt, doch leider blieb es bei der Punkteteilung.

Somit hält Gerd Dais' Serie der ungeschlagenen Heimspiele an wir verlieren aber den Platz an der Sonne in der 3. Liga an Regensburg, die dank besserer Tordifferenz an uns vorbeigezogen sind. Ist das für uns ein Problem? Nö! Im Gegenteil. Die Verfolgerrolle gefällt mir viel besser und vielleicht wird der Druck von Außen dadurch auch etwas geringer. Nächste Woche gibt's noch das letzte Spiel des Jahres in Aalen. Wenn wir es schaffen in Aalen schon in der ersten Halbzeit das abzurufen was wir gegen Offenbach erst in der zweiten Hälfte gespielt haben, dann werden wir dort nicht ohne Punkte nach Hause fahren.

So bleibt heute schon mal ein kurzes Jahresfazit zu ziehen. Letztes Saison um diese Zeit standen wir tief im Tabellenkeller und befürchteten das Schlimmste. Dieses Jahr ist es genau umgekehrt. Hier ist sicher vieles auf unseren Trainer Gerd Dais zurückzuführen. Eine stabile Defensive ist der Grundstein zum Erfolg und da hat Dais alles richtig gemacht. Ja, wir würden auch gerne mal offensiver spielen lassen, hätten ab und an früher oder anders ausgewechselt oder generell anders aufgestellt. Schließlich sind wir Fans und sehen das wie jeder Zuschauer aus einer eigenen Brille. Aber die Ergebnisse geben Dais Recht und somit auch von uns hier nochmal ein besonderes Dankeschön an unseren Trainer.

Als Spieler des Jahres beim SVS wird von uns Daniel Ischdonat gewählt. Der alte Haudegen hat bisher in jedem Spiel überzeugt und uns so manchen Punkt gerettet. Weiter so Daniel, du bist der große Rückhalt in der Abwehr und machst das klasse! 

Unsere Abwehrformation Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar ist in dieser Saison eine echte Bank geworden. Schauerte auf der neuen Position macht das super, die Innenverteidigung ist vielleicht die beste der 3. Liga und mit Halfar haben wir nach langer Zeit endlich wieder einen stabilen Linksverteidiger, der auch vorne Akzente setzen kann.

Kristian Glibo "Fußballgott" als 6er ist ein Abräumer vor der Abwehr geworden wie man das erwartet und an dem Jan Fießer derzeit nicht vorbeikommt. Im MIttelfeld hat Pinto gerade seinen ich weiss nicht wievielten Frühling und sorgt auf der Außenbahn immer für Gefahr. Die Zentrale mit Ulm und Danneberg hat meist überzeugt. Die offensivere Ausrichtung von Danneberg tut uns gut und sorgt immer für Gefahr. Der flinke Ulm hat gerade gegen Offenbach wieder bewiesen wie wichtig er für den SVS ist. Beim restlichen Mittelfeld sehe ich noch Potenzial, das bisher nicht immer abgerufen wurde. Hier sind Blum, Kandziora, Ötztürk und Blacha zu erwähnen. Alle hatten gute Momente aber auch schlechtere Phasen. Deshalb hat sich auch noch keiner der vier Jungs einen festen Stammplatz erkämpfen können.

Sturmführer und Kapitän Frank Löning ist vorne gesetzt und führt unsere Torschützenliste an. Frank hat die Saison ganz stark angefangen, in den letzten Spielen aber etwas abgebaut. Ich bin mir aber sicher nach der Winterpause schlägt Franky wieder richtig zu. Regis Dorn oder Yannik Imbs kommen hier derzeit nicht an unserem Kapitän vorbei.

Soviel zu einen kurzen Fazit und auch wenn ich nun von einigen wieder zu hören bekomme ich beurteile das alles wieder viel zu positiv, dann sage ich euch nur: Schaut doch mal auf die Tabelle der 3. Liga. Wir sind Punktgleich mit dem Tabellenführer! Klar ist nach wie vor nur eine Momentaufnahme aber für mich bisher trotzdem eine super Saison.

Da es uns wohl nicht langt am Samstag mit nach Aalen zu fahren und es somit auch keinen Bericht geben wird, bleibt mir zum Schluß noch euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Wir sehen uns auf der Fanweihnachtsfeier oder 2012 im Stadion!

 

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Kittner, Schulz, Kandziora - Fießer - Pinto, Danneberg (73. Dorn), Ulm (84. Blacha), Blum - Löning

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Lamprecht, Kleineheismann (19. Stadel), Husterer, Stein - Mehic - Hesse (81. Cincotta), Schwarz, da Costa, Hahn - Vogler (74. Hayer)

Karten: Fießer (G) - Stein (G) Husterer (G)

Tore: 0:1 Hesse (13.) 1:1 Ulm (49.)

Zuschauer: 3050

Schiedsrichter: Unger (Halle)

 

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03.12.2011 1. FC Heidenheim - SV Sandhausen 2:1

Zum Spiel unseres SVS in Heidenheim gab es eine Premiere, zum ersten mal übertrug der SWR ein Fußballspiel in voller Länge als Livestream im Internet. So bekamen die Fans, die nicht mit nach Heidenheim fahren konnten, die Gelegenheit unseren SVS trotzdem "live" zu verfolgen.

Was man allerdings in der ersten Halbzeit beim SVS zu sehen bekam, ist eigentlich gar nicht der Rede Wert. Ganz kurz und knapp: Als Tabellenfüher und mit 10 ungeschlagenen Spielen im Rücken darf man so nicht auftreten! So geht die Pausenführung für Heidenheim auch völlig in Ordnung und wir konnten froh sein nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein.

In der zweiten Hälfte spielte der SVS nun zumindet mit und gestaltete das Spiel ausgeglichener. Doch Heidenheim erhöhte in einer Phase als wir gerade stärker wurden auf 2:0. Nach einer gelb-roten Karte für Heidenheim war der SVS die letzte Viertelstunde in Überzahl und endlich wurde man nun auch mal gefährlicher vor dem gegnerischen Tor. Nach undurchsichtiger Situation im Heidenheimer Strafraum gab's dann einen Elfmeter für uns. War da nicht was in den letzten Spielen...? Ja, und auch diesmal wurde der Elfer, von Löning geschossen, leider vergeben. Vielleicht sollte das nächste Mal dann Ischdonat zum Elfmeter antreten. Doch das Glück war mit uns und Ötztürk konnte im Nachschuß auf 2:1 verkürzen. Noch gut 10 Minuten zu spielen und der SVS war am Drücker. Geht hier noch was? Kann man noch einen Punkt retten? Leider nein. Man drückte zwar und versuchte noch was zu reißen, konnte aber kein weiteres Tor mehr erzielen. So verlor man letztendlich völlig verdient gegen Heidenheim.

Ich hoffe die Niederlage zeigt unseren Jungs und auch der euphorisierten Presse ganz klar, dass wir trotz Herbstmeisterschaft eigentlich noch überhaupt nix erreicht haben. Die 3. Liga ist dieses Jahr so ausgeglichen wie wohl noch nie zuvor in ihrer kurzen Historie und "Übermannschaften" wie z.B. letzte Saison Braunschweig oder Rostock sind dieses Jahr nicht anzutreffen. Deshalb gilt es für uns auch in jedem Spiel 100% abzurufen und das ist in Heidenheim nicht gelungen. Ich habe teilweise den Eindruck, dass manchen Spielern die Winterpause ganz gut tut um wieder neue Kräfte für die restliche Saison zu tanken. Die Niederlage ist nicht dramatisch wir sollten uns aber vor Augen halten, dass noch zwei verdammt schwere Spiele bis zur Winterpause vor der Tür stehen.

Nächste Woche gegen Offenbach hoffe ich hier auf ein Zeichen der Mannschaft, die nun zwei schlechteren Spiele gegen Osnabrück und Heidenheim vergessen zu machen und beim letzten Heimspiel des Jahres die Fans mit einem Heimsieg zu beschenken.   

FC Heidenheim: Lehmann - Sirigu (54. Bagceci), Göhlert, Tausendpfund, Feistle - Schittenhelm, Weil - Essig, Schnatterer (66. Schilk) - Spann (78. Krebs), Heidenfelder

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Schulz, Pischorn, Halfar - Fießer (59. Dorn) - Pinto (67. Öztürk), Danneberg, Ulm, Blum - Löning

Karten: Schittenhelm (Gelb Rot/76.)

Spann (G) Tausendpfund (G) Heidenfelder (G) Göhlert (G) - Löning (G) Pischorn (G)

Tore: 1:0 Spann (40.) 2:0 Heidenfelder (70.) 2:1 Öztürk (81. FE/Nachschuss)

Zuschauer: 6500

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Besondere Vorkommnisse: Lehmann hält Foulelfmeter von Löning (81.)

 

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25.11.2011 SV Sandhausen - VFL Osnabrück 0:0

Jetzt regnete es den ganzen November nicht und ausgerechnet heute Abend fängt's dann rechtzeitig zum SVS Spiel gegen Osnabrück an. Es war nasskalt und ungemütlich und leider erwärmte uns das Spiel auch nicht.
Neben Danneberg fiel dann auch noch Pinto aus. Keine guten Vorzeichen also, da Pinto derzeit über Außen richtig gut spielt und immer für Gefahr sorgt. Viele der Chancen am Samstag gegen Münster wurden z.B. von Pinto eingeleitet. Dafür kehrte aber David Ulm nach gelbsperre wieder ins Team zurück.
Osnabrück spielte sehr geschickt und war ein unangenehmer Gegner. Im Mittelfeld wurden wir sehr früh angegangen und die Räume eng gemacht. Damit kamen wir gar nicht zu recht. So waren Chancen in der ersten Hälfte mangelware. Allerdings auf beiden Seiten. Die beiden besten Abwehrreihen der 3.Liga hielten hinten dicht.
In der zweiten Hälfte wurde es bei uns erst etwas besser als Blum eingewechselt wurde. Nun erspielten wir uns einige Chancen und die größte vergab Ötztürk frei aus 14 Metern schön freigespielt von Blum und Löning. Zu erwähnen ist vielleicht noch die Einwechslung von Yannik Imbs. Freut mich den Jungen auch mal bei der ersten Mannschaft zu sehen und ich hoffe es werden noch viele weitere Einsätze für ihn folgen. Insgesamt blieb es dann beim leistungsgerechten Unentschieden in einem ausgeglichenem Spiel.
Das war heute nicht berauschend was uns Zuschauern am Hardtwald geboten wurde, aber so Spiele gibt's im Laufe einer Runde eben nunmal. Ob der Punkt nun zur vorzeitigen Herbstmeisterschaft reicht oder nicht werden wir morgen sehen. Aber letztendlich ist mir das auch Wurst. Unser SVS spielt bisher so eine geile Runde und dafür gibt's heute mal einen ganz dickes Lob und Dankeschön von uns. Spiele wie heute hauen uns nicht um und nächste Woche gegen Heidenheim schlagen wir dann eben wieder zu. Auf geht's SVS!

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar - Glibo - Öztürk (85. Imbs), Blacha (46. Fießer), Ulm, Kandziora (61. Blum) - Löning

VfL Osnabrück: Riemann - Riedel, Hudec, Mauersberger, Salger - Fischer - Glockner (75. Latkowski), Hansen, Kampl - Kotuljac (71. Pauli), Wegkamp

Karten:

Schulz (G) Kandziora (G) Glibo (G) - Kampl (G)

Tore:

Zuschauer: 2400

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

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19.11.2011 SV Sandhausen - Preußen Münster 2:0

Nach der Länderspielpause und dem damit verbundenen Pokalwochenende, wo wir den Einzug ins Halbfinale des Badischen Pokals klar machten, ging es in der Liga gegen Preußen Münster weiter. Die Preußen waren 5 Spiele ungeschlagen und stellen bisher die beste Abwehr in der 3.Liga. Nicht ganz unbeteiligt ist daran unser ehemaliger Abwehrspieler Patrick Kirsch, der auch beim Spiel gegen unseren SVS ein gutes Spiel machte.

Verletzungsbedingt fehlte nach wie vor Tim Danneberg und David Ulm saß seine gelbsperre ab.
Kurioses gleich zu Beginn, die Münsteraner liefen in roten Hosen mit SVS Logo auf, die sie sich kurzfristig von uns borgen mussten, da Schiri Metzen die ursprünglich mitgebrachten weißen Hosen nicht akzeptierte, da der SVS ebenfalls mit weissen Hosen auflief. Auch witzig, dass sich die Preußenfans im Gästeblock in zwei Supportbereiche aufgeteilt haben. Da scheinen sich die Fangruppen wohl nicht ganz so gut untereinander zu verstehen...

Die erste Chance im Spiel gab's dann jedenfalls für Münster. Doch der Kopfball von N'Diaye stellte keine Gefahr für Ischdonats Kasten dar. Dann kam der SVS und hatte in der ersten Hälfte etliche guten Chancen. Pinto, Ötztürk, Halfar, Schulz oder Pischorn scheiterten jedoch knapp. Nach einem Freistoss von Pinto köpft Pischorn dann an den Pfosten und Kristjan Glibo als Abstauber endlich mit der hochverdienten Führung. Münster spielte eigentlich die ganze Zeit mit, verbreitete aber keine Gefahr vor unserem Tor. Hochgefährlich war es nur einmal, als mehr durch Zufall der Ball am Rand des 5 Meterraums auf den Fuß eines Münsteraners fiel, dieser jedoch knapp am Tor vorbei verzog.

Halbzeit, ein bisher gutes Spiel unserer Jungs und eine verdiente Führung die eigentlich höher hätte ausfallen müssen.

In der zweiten Hälfte der SVS wieder mit etlichen Chancen. Kopfball Schulz, Solo von Schauerte, Schuss von Blum und mit einem Elfmeter, der eigentlich keiner war. Pinto sah das genauso und schoss den Elfer deswegen auch auf die Tribüne und nicht ins Tor . Alles vergebene Chancen und der SVS versäumte es mal wieder rechtzeitig den Sack zu zumachen. Münster dann nach einem Foul an Schauerte nur noch zu zehnt. Doch das merkte man den Preußen nicht an. Und der SVS kümmerte sich anschließend viel mehr um eine geschlossene Defensive und gelegentliche Konter als ständig weiter nach vorne zu spielen. Münster daraufhin fast mit dem Ausgleich als Kirsch den Ball in die Maschen köpfte. Schiri Metzen hatte jedoch bereits abgepfiffen bevor der Ball bei Kirsch war und somit Glück für den SVS.
Das erlösende 2:0 war heute Danny Blum vorbehalten. Danny mit seinem ersten Ligator für den SVS und vielleicht macht es ja nun klick bei Danny und er trifft ab sofort öfters. Das Spiel war nun entschieden und der SVS fährt hochverdient den nächsten Heimdreier ein.

Es bleibt irgendwie alles beim Alten. Wir machen unsere Tore nach Standards, wir haben zahlreiche Chancen und machen den Ball aber nicht rein, wir lassen uns in der zweiten Hälfte etwas zurückfallen, bauen den Gegner dadurch auf und verlagern uns aufs Kontern.

Die letzte halbe Stunde in der zweiten Hälfte hat mir wie schon im Heimspiel gegen Saarbrücken nicht so gut gefallen. Münster war jedoch vorne zu schwach um uns richtig gefährlich zu werden. Das kann sonst aber auch mal wieder schief gehen. Daran sollten wir arbeiten.

Trotzdem über weite Strecken eine gute Leistung unserer Jungs und wenn wir da weitermachen dann könnten wir am kommenden Freitag gegen Osnabrück vielleicht schon die Herbstmeisterschaft feiern.

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar (65. Kandziora) - Glibo - Pinto (76. Blum), Fießer, Blacha (70. Busch), Öztürk - Löning

Preußen Münster: Masuch - Heise, Kirsch, Halet, Huckle - Truckenbrod, Kühne - Kluft, Vujanovic (79. Büscher (83. Schmider)), Bourgault (57. Vunguidica) - N`Diaye

Karten:

Rote Karte: Vunguidica (68.)

Pischorn (G) - Halet (G)

Tore: 1:0 Glibo (37.) 2:0 Blum (83.)

Zuschauer: 4000

Schiedsrichter: Metzen (Mechernich)

Besondere Vorkommnisse: Pinto verschießt Foulelfmeter (63.)

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05.11.2011 VfB Stuttgart II - SV Sandhausen 0:1

Zur Auswärtsfahrt nach Stuttgart ging es diesmal mit dem Fanbus. Kind und Kegel wurde eingepackt und begleiteten uns bei der Mission Auswärtssieg. Schon auf der Hinfahrt im Bus stimmte unser Nachwuchs SVS Lieder an und sorgte für gute Stimmung. Starverkäufer Uwe versorgte uns Ältere mit Bier und Wurstbrötchen und so trafen wir nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch die Landeshauptstadt entspannt im Degerlocher Gazi Stadion ein.

Das Gazi Stadion ist für Gästefans so ziemlich das letzte. Dort steht man entweder überdacht am Ende der Gegengerade und hat durch den Zaun neben dem Block ein ziemlich beschränktes Sichtfeld.  Alternativ steht man in einem Block hinter dem Tor und dort hat man neben 10 cm dicken Stahlträgern noch ein dickes Netz durch das man nur beschränkt sehen kann. Man hat also beim Standort des Stehplatz die Wahl zwischen Pest und Cholera und wir Sandhäuser haben uns heute mehrheitlich für den Block hinter dem Tor entschieden. Dort standen wir schließlich auch im März, als wir beim VfB in der letzten Ründe 1:0 gewonnen hatten...

Der SVS in gleicher Aufstellung wie gegen Saarbrücken. Danneberg leider noch verletzt, hoffentlich gegen Münster dann aber wieder dabei.
Der VfB zu Beginn überlegen. Die Stuttgarter liefen mehr als unsere Männer und verschoben im Mittelfeld so geschickt, dass immer eine Überzahl für die Männer mit dem roten Brustring entstand. Allerdings war die Kunst der Stuttgarter an unserem Strafraum zu Ende, denn hinten drin standen wir wieder sehr gut. Nach vorne ging bei uns dagegen kaum etwas. Also musste mal wieder ein Standard herhalten. Marco Pischorn traf nach einer Ecke gegen seinen Ex-Verein mit dem Kopf. Doch die Führung gab uns keine Sicherheit. Nach wie vor taten wir uns schwer im Spielaufbau, der VfB war überlegen im Mittelfeld und hatte mehr Ballbesitz. Halbzeit und die Führung schon ein bissel glücklich für den SVS. In der zweiten Hälfte der SVS dann aber endlich stärker. 10-15 Minuten mit einer richtigen Drangphase und einigen Chancen. Löning hatte z.B. das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am Stuttgarter Schlussmann. So blieb es weiter spannend. Die Stuttgarter kamen nochmal auf aber hatten nur eine richtige Chance die über das Tor ging. Der SVS immer wieder mit Kontern die leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So blieb es beim 1:0 für unsere schwarz-weißen und mit 32 Punkten fehlen jetzt nur noch 8 Punkte bis zum sicheren Klassenerhalt ;-). Aufgrund der Drangphase in der zweiten Hälfte und das die Stuttgarter in unsrem Strafraum meist viel zu harmlos waren geht der Sieg in meinen Augen in Ordnung. Dem VfB haben wir somit die erste Heimniederlage in dieser Saison beigebracht und ich denke da werden sich noch andere Teams schwer tun bei dem Stuttgarter Nachwuchs.

Mit unserem Team bin ich nach den zweiten 45 Minuten zufrieden. In der ersten Hälfte war das zu wenig aber wir haben auch beim bisherigen Tabellenfünften gespielt der nicht zu Unrecht dort steht.

Schön war auch, dass viele Sandhäuser den Weg nach Stuttgart gefunden haben und im großen und ganzen die Stimmung wirklich gut war. Vielleicht können wir davon ja etwas mit an den Hardtwald nehmen.

Wir haben nun ein spielfreies Drittligawochenende und treten beim Verbandsligaspitzenreiter Grunbach im Badischen Pokal  an. Der Pokal ist verdammt wichtig und es kann nur einen Sieg für uns geben. Ich hoffe unserem Team ist die Bedeutung des Spiels bewusst aber ich vermute wir werden uns in Grunbach sehr schwer tun.

In der 3.Liga geht es dann in zwei Wochen gegen Preußen Münster weiter. David Ulm ist wegen seiner 5 gelben Karte leider gesperrt aber vielleicht kann Tim Danneberg dann ja wieder mitmischen. Wir freuen uns in 2 Wochen jedenfalls auf ein Wiedersehen mit unserem Ex-Sandhäuser Patrick Kirsch, der mittlerweile einen festen Platz in der Innenverteidigung der Münsteraner hat. Punkte gönnen wir Patrick bei dem Spiel aber nicht, die darf er dann gerne bei den anderen Vereinen der 3. Liga holen ;-).

VfB Stuttgart II: Wieszt - Vecchione (62. Holzhauser), Bicakcic, Vier, Hertner - Rathgeb, Röcker - Riemann, Janzer (69. Benyamina) - Hemlein (77. Breier), Aschauer

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Schulz (48. Kittner), Pischorn, Halfar - Glibo - Pinto, Blacha (75. Fießer), Ulm, Kandziora (63. Blum) - Löning

Karten: Hemlein (G) - Ulm (G)

Tore: 0:1 Pischorn (25.)

Zuschauer: 900

Schiedsrichter: Kunzmann (Bad Hersfeld)

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29.10.2011 SV Sandhausen - 1 FC Saarbrücken 1:1

Erneut perfektes Fußballwetter am Hardtwald und auch die sonstigen Rahmenbedingungen stimmten alle: SVS ist Tabellenführer; das Stadion ist endlich mal wieder gut gefüllt; ein großer und stimmungsvoller Gästemob auf der Gegengeraden mit schöner Choreo zu Spielbeginn und auch bei den Heimfans gab es wieder gute Ansätze im Fanblock.

Wir mussten diesmal verletzungsbedingt auf Tim Danneberg verzichten und für ihn rückte David Blacha in die erste Elf. Der SVS versuchte gleich zu Beginn zu zeigen wer der Herr im Haus ist, hatte es gegen ein gut stehende Saarbrücker Mannschaft aber nicht leicht. Trotzdem hatte man zu Beginn Oberwasser und ging bereits nach 16 Minuten in Führung. Frank Löning schlug mal wieder zu und im dritten Heimspiel in Folge erzielte er ein Tor auf ähnliche Art. Er hämmerte mit voller Wucht einen Ball volley und unhaltbar in des Gegners Tor. Nach der Führung bleibt das Spiel recht ausgeglichen. Torchancen gab es nur wenige und der SVS hier im Vorteil. Die Saarländer wurden kurz vor der Pause etwas stärker, waren aber vor unserem Tor zu harmlos.

In der zweiten Hälfte übernahm Saarbrücken mit andauernder Spieldauer immer mehr die Kontrolle und der SVS begnügte sich aufs kontern. Glück dann für den SVS, dass ein Schuss vom Ex-Sandhäuser Sieger, der an die Unterlatte ging und dann auf oder wohl eher hinter der Torlinie aufsprang, vom Linienrichter nicht als Tor gewertet wurde. Der SVS konnte sich in der Folgezeit immer nur kurzzeitig vom Druck der Saarländer befreien. Und so kam es, dass der FCS in der ersten Minute der Nachspielzeit noch das 1:1 erzielte.

Fazit: Insgesamt gesehen ein gerechtes Unentschieden gegen eine starke Saarbrücker Mannschaft.

Soll man heute enttäuscht sein, weil wir in der letzten Minute den Ausgleich bekommen haben oder sollen wir uns freuen, weil wir die Tabellenführung um einen Punkt ausgebaut haben?

Klar ist man erstmal enttäuscht wenn man kurz vor Schluss einen Gegentreffer bekommt aber aufgrund des gesamten Spiels trat schnell die Erkenntnis ein heute einen Punkt gewonnen zu haben. Mit Saarbrücken präsentierte sich die bisher stärkste Gastmannschaft diese Saison am Hardtwald. Auch im Hinblick auf das von der Presse in dieser Woche immer wieder benutze Wort "Aufstieg" ist diese Punkteteilung ganz gut. Man hat heute gesehen, dass andere Teams eben auch Fußball spielen können und wir nicht jeden weghauen werden. Wenn man sich mal die Tabelle anguckt und von Platz 2 bis Platz 11 schaut, dann liegen da genau 3 Punkte dazwischen. Die Liga ist verdammt ausgeglichen und wir werden das in den nächsten Wochen und Monaten sicher noch merken. Von daher weiter den Ball flachhalten, realistisch bleiben und die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.

Gegen Saarbrücken habe ich in unserem Tor vor allem Probleme im Mittelfeld festgestellt. Blacha und Ulm zwar auch mit guten Aktionen, jedoch beide ebenfalls mit etlichen Fehlern. Hier hat Danneberg heute ganz schön gefehlt. Auch unsere Außenbahnen mit Pinto und Kandziora konnten die Aktionen in der Offensive oft nicht erfolgreich abschließen. Ein Lob dafür mal wieder an unser Abwehrreihe. Vor allem Schulz und Pischorn sind derzeit hinten wirklich eine Bank. Und über Ischdonat muss man gar nicht viele Worte verlieren, nur eines "bärenstark"!

So geht der "goldene Oktober" nach vier Siegen nun mit einem Unentschieden zu Ende. Wir sind nach wie vor noch Tabellenführer und haben 5 Punkte Vorsprung auf Rang 2. Ist doch toll, oder? Gegen Saarbrücken hatten wir dann auch endlich mal wieder eine Zuschauerkulisse die einem Tabellenführer und der 3.Liga würdig ist. Hoffentlich haben einige heute wieder Lust auf den SVS bekommen und kommen auch in drei Wochen gegen Münster wieder. Die Mannschaft hätte es jedenfalls verdient, denn auch wenn heute nur ein Unentschieden raussprang, man merkt den Jungs an, dass sie wollen!

So geht's nun nächste Woche zum Nachwuchs des VFB Stuttgart nach Degerloch. Eine junge und spielstarke Mannschaft die unangenehm zu bespielen ist und nicht zu unrecht im oberen Tabellendrittel steht. Unschlagbar sind die VFB Bubis jedoch nicht, wie man heute beim Spiel in Bremen gesehen hat. Kommt alle mit nach Stuttgart um unsere Mannschaft zu unterstützen. Am Besten meldet euch alle bei unserem Fanbeauftragten Stefan für die Fanbusse an um Stefans Wunsch von einem langen Buskonvoi nach Stuttgart zu erfüllen.

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar - Glibo - Pinto (65. Öztürk), Blacha (70. Fießer), Ulm (85. Kittner), Kandziora - Löning

1.FC Saarbrücken: Marina - Forkel, Lerandy, Eggert, Kohler (85. Özbek) - Pazurek (63. Laux), Kruse - Sökler (63. Wurtz), Sieger, Stiefler - Pisano

Karten: Fießer (G) Ulm (G) - Forkel (G)

Tore: 1:0 Löning (16.) 1:1 Özbek (90.)

Zuschauer: 5340

Schiedsrichter: Beitinger (Regensburg)

 

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15.10.2011 SV Sandhausen - Wacker Burghausen 3:1

Schönstes Fußballwetter in Sandhausen und die große Chance für unseren SVS sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Leider kamen heute aber nicht viel mehr Zuschauer als letzte Woche gegen Erfurt und ich kann nicht ganz verstehen warum das so ist. An der Mannschaft kann es nicht liegen, die die hat heute wieder mal überzeugt und hätte mehr Zuschauer verdient.

Der SVS heute mit Kandziora links im Mittelfeld für Ötztürk. Die ersten 20 Minuten spielten die schwarz weissen wie aus einem Guss. Folgerichtig deshalb auch die 1:0 Führung durch Tim Danneberg. Danneberg heute mit einer bundesligareifen Leistung. Was der sich, gerade in der ersten Hälfte, für Bälle erkämpft hat und wie er einen Angriff nach dem anderen einleitete oder abschloß war ganz großes Tennis und deshalb ist Danneberg heute auch für mich der Spieler des Tages beim SVS. Leider resultierte aus der Überlegenheit kein weiteres Tor und so kam es wie es meistens kommt in den 10 schwächeren Minuten der ersten Hälfte kam Burghausen aus dem Nichts mit der ersten Chance zum Ausgleich. Der SVS war nun aber wieder im Spiel und Löning knallte den Ball zum 2:1 unter die Latte ins Netz. Wenn Frank Löning im gegnerischen Strafraum so frei zum Schuß kommt und dazu noch volley, dann sollte man lieber in Deckung gehen. Der haut die Bälle mit so einer Wucht in die Maschen, da muss morgen mal der Platzwart prüfen ob das Tornetz noch in Ordnung ist. Der SVS nun wieder klar überlegen aber das Spiel wurde durch einige kleine Nicklichkeiten etwas unruhiger. Höhepunkt dabei die gelb-rote Karte für einen wackeren Burghausener, der dem Schiedsrichter wohl etwas mehr als ein schönes Wochenende wünschte.

Die Unterzahl war dann auch das vorzeitige K.o. für Burghausen. In der zweiten Hälfte standen sie nur noch mit 10 Mann in der eigenen Hälfte und warteten auf Fehler des SVS die heute aber nicht auftraten. Der SVS in der zweiten Hälfte mit gefühlten 90% Ballbesitz und zahlreichen Torchancen. Es hätte heute auch höher ausgehen können aber einzig ein Elfmeter durch Frank Löning nach Foul an Danneberg führte zu einem weiteren Treffer und zum 3:1 Endstand. Somit tat der SVS dem Gästetrainer Rudi Bommer einen Gefallen. Bommer sagte diese Woche laut Stadionzeitung, dass ihm die ständigen Unentschieden seiner Mannschaft auf den Keks gehen. Darum haben wir heute die Unentschieden-Serie unseres Gegners beendet und das völlig verdient.

Fazit: Souveräner und nie gefährdeter SVS Sieg der auch höher hätte ausfallen können, vielleicht sogar müssen.

Der SVS mit einer sehr guten Mannschaftsleistung aus der, wie bereits erwähnt, Tim Danneberg herausragte. Auch Julian Schauerte und Frank Löning sind noch hervorzuheben. Einzig Marcel Kandziora fiel heute etwas ab. Schade eigentlich. Marcel hatte zu Rundenbeginn ziemlich stark angefangen, verlor dann seinen Stammplatz und hat heute wieder eine Chance erhalten die er nicht richtig nutzte. Hoffen wir mal, dass Gerd Dais ihm trotzdem nochmal ranlässt, denn Marcel kann mehr als er heute zeigte.

Nun gehen wir als Tabellenführer aus dem Spieltag. Das ist toll, freut uns und wir sind heute einfach mal glücklich. Mehr aber auch nicht und wir werden einen Teufel tun den SVS nun zum Aufstiegskandidaten zu machen. Dafür ist die 3. Liga viel zu ausgeglichen und nach wie vor kann jeder jeden schlagen. Bestes Beispiel Offenbach die heute gegen den Tabellenletzten Bielefeld verloren haben. Nächste Woche haben wir ein unangenehmes Auswärtsspiel. Bei Werder Bremen II sind wir als Tabellenführer zwar klarer Favorit aber die Bremer haben heute gezeigt wie man auswärts aus einem 0:2 ein 3:2 Sieg macht und haben somit Aufwind. Noch dazu wird man gegen den Tabellenführer noch mehr motiviert sein, da man eigentlich nichts zu verlieren hat. Wird also schwer werden aber sicher nicht unmöglich dort

In zwei Wochen kommt dann der 1.FC Saarbrücken an den Hardtwald. Und ich hoffe dass jeder fußballinteressierte Sandhäuser den Arsch hoch kriegt und ins Stadion geht. Macht Werbung bei euren Freunden und Bekannten, bringt sie mit ins Stadion und lasst uns ein weiteres tolles Fußballfest gegen die Saarländer feiern!      

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Halfar - Glibo (85. Kittner) - Pinto, Danneberg, Ulm, Kandziora (75. Blacha) - Löning (83. Dorn)

Wacker Burghausen: Vollath - Burkhard, Omodiagbe, Cinar, Chaftar - Heidrich (46. Brucia), Eberlein - Schwarz (83. Thiel), Mokhtari (78. R.Schmidt), Adler - Senesie

Karten:

Gelb-Rot: Senesie (45.)

Glibo (G) - Cinar (G) Adler (G) Mokhtari (G) Vollath (G)

Tore: 1:0 Danneberg (7.) 1:1 Adler (34.) 2:1 Löning (38.) 3:1 Löning (66.FE)

Zuschauer: 1620

Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart) 

 

 

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08.10.2011 SV Sandhausen - RW Erfurt 2:1

Kerwesamstag, Kerweumzug in Sandhausen und gleichzeitig Heimspiel des SVS? Keine Frage, dass für uns heute das wegen dem Pabstbesuchs verlegte SVS-Spiel vorrang hatte. Der Bericht fällt dafür heute aber mager aus, denn ich mach mich jetzt gleich auf den Weg zum Fest der Feste.

Der SVS siegt verdient gegen Erfurt aufgrund der Überzahl an besseren Chancen. Der Sack hätte früher zugemacht werden müssen doch nur Löning und Ulm trafen für den SVS. Erfurt drückte zwar ab der 70 Minute nochmal, so richtig gefährlich wurde es allerdings nicht. Von daher 3 Punkte für uns, 0 Punkte für Herrn Cailas.  Der vierte Tabellenplatz ist somit unser und nächste Woche kommt Burghausen an den Hardtwald.

So, man sieht sich auf der Kerwe und vielleicht trifft man ja auch den ein oder anderen SVS Spieler. Ausgang haben sich die Spieler nach dem heutigen Sieg jedenfalls verdient  ;-).

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Schulz, Pischorn, Halfar - Glibo - Pinto, Danneberg (88. Kittner), Ulm (84. Fießer), Öztürk (74. Blum) - Löning

Rot-Weiß Erfurt: Rickert - Weidlich, Rauw, Oumari, Ströhl - Zedi - Manno, Pfingsten-Reddig (84. Rahn), Caillas (84. Ofosu-Ayeh) - Reichwein, Drexler (58. Ahrens)

Karten: Glibo (G) Löning (G) Ulm (G) - Oumari (G) Pfingsten-Reddig (G) Reichwein (G) Caillas (G)

Tore: 0:1 Caillas (16.) 1:1 Löning (24.) 2:1 Ulm (48.)

Zuschauer: 1590

Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)

 

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13.09.2011 SV Sandhausen - Jahn Regensburg 2:1

So, nun ist die Sommerpause auch für unseren Fanclub Carpe Diem vorbei und es gibt wieder einen Bericht zu einem SVS Spiel. Ist ja einiges passiert in den letzten Wochen. Auswärtssieg in Chemnitz, 0:0 gegen Wehen-Wiesbaden mit unseren Freunden Gurski und Mintzel, eine Runde weiter im Badischen Pokal, ein 3:2 Erfolg gegen den ruhmreichen 1. FC Köln, die Neuverpflichtung von Ole Kittner und dann das bisher schlechteste Saisonspiel mit einer 1:4 Niederlage in Oberhausen. Da kam heute mit dem Tabelleführer aus Regensburg gerade das richtige Team um die schlechte Leistung vom Oberhausen Spiel wieder vergessen zu machen und soviel vorweg. Es gelang unseren Jungs.

Beim Aufwärmen zunächst jedoch eine Hiobsbotschaft. Kapitän Frank Löning verletzte sich und konnte nicht spielen. Gute Besserung Frank, hoffentlich klappt das am Samstag wieder. Auch Tim Danneberg fiel verletzt aus und musste passen. Dir ebenfalls Gute Besserung Tim. Gerd Dais brachte Dorn für Löning, und als weitere Umstellungen gab es im Vergleich zum Oberhausen Spiel Pinto für Rohracker, Schauerte für Sievers, Fießer für Danneberg und Ulm für Blacha.

Ganz stark war zu Beginn der Partie Roberto Pinto. Er zeigte schon bei seinen Einwechslungen in den letzten Spielen sehr ansprechende Leistung und heute zeigte er, dass er in die erste Elf will und in der derzeitigen Form da auch reingehört. Der SVS war im Gegensatz zur Niederlage am Samstag heute voll dabei und Einsatz und Wille stimmten. Regensburg versuchte geschickt durch viele Zweikämpfe unsere Jungs aus der Bahn zu bringen und so kam es zu vielen kleinen Fouls und Nicklichkeiten. Der junge Schiri war hier nicht immer souverän. Wir in der ersten Hälfte mit einem nicht gegebenen Tor nach angeblichem Foul sowie einer Großchance von Pinto und Regensburg mit einem Lattenkracher. Insgesamt war der SVS überlegen in der ersten Hälfte aber mit einem 0:0 ging es zur Pause.

Auf der Haupttribüne war heute, wie groß in der RNZ angekündigt, eine Trainerdelegation aus St. Pauli zu Gast. Holger Stanislawski, Andre Trulsen und KaPe Nemet schauten sich mal ein richtiges Fußballspiel an und wurden dabei noch von Schimanskis Kollegen Hauptkommissar Tanner begleitet.

In der zweiten Hälfte der SVS weiterhin engagiert und nach schöner Vorarbeit von Pinto und Dorn schoß Ulm flach zum 1:0 ein. Kurze Zeit später erneut ein Kracher von Ulm doch Hofmann im Tor der Gäste parierte diesmal. Der SVS nun am Drücker und Pischorn krönte unsere Drangphase mit dem 2:0. Der SVS hatte den Tabellenführer nun im Sack musste dann daber noch den Anschlusstreffer hinnehmen und ein klein wenig zitterten wir schon in den letzten Minuten. Doch es blieb beim 2:1, Regensburg kassiert die erste Saisonniederlage und der SVS macht die magere Leistung vom Oberhausen Spiel mit einer tollen Leistung und einem verdienten Sieg wieder wett.

Zu erwähnen wäre dann heute eigentlich nur noch unser tapferes Schneiderlein aus dem Fanclub, der heute mit Sicherheit mehr als 7 dieser nervigen Mücken die den ganzen abend um einen rumgeschwirrt sind erledigt hat.

Schöner Fußballabend, verdienter Sieger SVS und eine Leistung unseres Teams die ich in den nächsten Wochen wieder so sehen möchte. Samstag in Jena stehen wir wieder vor einer ähnlichen Situation wie vor dem Oberhausen Spiel. Hoffentlich war uns die Niederlage bei RWO die Warnung zur rechten Zeit und wir stehen Samstag in Jena mit der heutigen Einstellung auf dem Rasen. Dann klappt das auch mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

SV Sandhausen: Ischdonat - Schauerte, Schulz, Pischorn, Halfar - Glibo - Pinto, Fießer (71. Blacha), Ulm (85. Kittner), Kandziora (58. Blum) - Dorn

Jahn Regensburg: Hofmann - Philp, Laurito, Neunaber, Binder - Kurz - J.-P.Müller (65. Alibaz), Hein (87. Schlauderer), Temür, Klauß (76. J.Schmid) - Schweinsteiger

Karten: Kandziora (G) Ulm (G) - Temür (G) Schweinsteiger (G) Philp (G) Binder (G) Laurito (G)

Tore: 1:0 Ulm (68.) 2:0 Pischorn (78.) 2:1 Schweinsteiger (86.)

Zuschauer: 1660

Schiedsrichter: Bandurski (Oberhausen)

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16.08.2011 SV Sandhausen - Arminia Bielefeld 0:0

Mit dem Zweitligaabsteiger aus Bielefeld kam heute der Tabellenletzte an den Hardtwald. Ein klare Sache - dachten viele. Ein Gegner der erst einen Punkt in der 3. Liga geholt hat und noch dazu auf 3 Spieler wegen Sperren sowie weitere Spieler wegen Verletzungen verzichten musste, den muss man eigentlich aus dem Stadion schießen. So war es vor dem Spiel zumindest von einigen zu hören. Meine Befürchtung ging eher in die Richtung das wird ein richtig schweres Spiel, denn für die Arminen ging es um sehr viel und so schlecht waren die ersten Spiele gar nicht. Leider bewahrheitete sich das heute.

Unser Carpe Diem Nachwuchs durfte heute bei den Einlaufkids mitmachen und alle hatten ihren Spaß dabei. Da fing der Abend also noch ganz gut an doch auf dem Platz tat sich zunächst nicht sehr viel. Bielefeld zunächst aus einer kontrollierten Defensive und auch wir spielten ziemlich zurückgezogen und fanden keine Wege die Abwehr des Gegners zu überwinden. Es entwickelte sich kein vernünftiger Spielaufbau bei uns und auch lange Bälle nach vorne konnten hier heute nichts erreichen. Was mir aufgefallen ist, viele Spieler vertendelten einfache Bälle, spielten zu ungenau oder zu spät ab und sorgten dadurch für viel zu viele Ballverluste. Unsere größte Chance in der ersten Halbzeit hatte Löning, der auf Höhe des Elfmeterpunkts aber leider den Ball nicht richtig traf. Bielefeld war zweimal gefährlich vor unserem Tor konnte aber auch nicht vollstrecken. Zur Halbzeit also ein gerechtes Remis in einem schwachen Spiel.

In der zweiten Hälfte wurde es leider nicht besser. Kleiner Lichtblick beim SVS war die Einwechslung des wiedergenesenen Roberto Pinto. Ansonsten setzte sich unser schwaches Spiel aber fort und Bielefeld riß auch nichts mehr. Ziemlich daneben waren heute auch die Abseitsentscheidungen der beiden Linienrichter auf beiden Seiten. Hat sich wohl insgesamt ausgeglichen aber da erwarte ich eigentlich schon mehr Professionalität in der 3. Liga. Aber egal, Endstand 0:0 in einem schwachen Spiel und aus.

Das war heute leider gar nix was unsere Jungs gezeigt haben, aber was mich heute noch mehr aufgeregt hat sind die ständigen Dauernörgler und Besserwisser auf den Rängen die 90 Minuten in einer dermaßen destruktiven Art auf die Mannschaft, Trainer und sonstiges geschimpft haben, dass es schon richtig peinlich war. Bleibt doch bitte das nächste Mal zu Hause und lasst euren Frust den ihr anscheinend mit euch rumtragt dort aus. Auf solche Opportunisten kann ich und sicher auch die Mannschaft gerne verzichten. Nochmal, unser Spiel war schlecht und viele Spieler waren heute weit von ihrer Form entfernt. Das darf man und muss man auch sagen dürfen und enttäuscht sein aber wenn man nach noch nicht mal 5 Minuten schon anfängt zu meckern und das fast über das ganze Spiel durchzieht finde ich das total daneben!

So, wir verabschieden uns die nächsten Tage dann erstmal in den wohlverdienten Sommerurlaub und der SVS muss ohne uns und wir ohne den SVS auskommen. Im September sind wir dann wieder da und unser Team hat sich bis dahin sicher von dem heutigen Spiel erholt und wird wieder zeigen was es kann. 

SV Sandhausen: Ischdonat - Busch, Schulz, Pischorn, Halfar - Glibo - Rohracker, Danneberg, Ulm (60. Dorn), Blum (60. Pinto) - Löning

Arminia Bielefeld: Platins - Hammann, Appiah, Schuler, Krük - Hübener (84. Hornig), Schütz - Hille, Rzatkowski, Rahn (77. Demme) - Köse (70. Klos)

Karten: Glibo (G) - Rahn (G) Krük (G) Köse (G) Hübener (G)

Zuschauer: 2400

Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen)

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06.08.2011 SV Sandhausen - Darmstadt 98 2:0

Bei bestem Fußballwetter stand heute das Derby gegen Darmstadt an. Ein gutgefüllter Gästeblock, bestes Fußballwetter (nicht zu heiß, leichter Regen erst nach Abpfiff) - bei insgesamt trotzdem nur 2500 Zuschauern ist jedoch die Zahl der Heimfans noch stark ausbaufähig. Wenn unsere Mannschaft weiter so auftritt wie im bisherigen Saisonverlauf sollte dem hoffentlich nichts entgegenstehen.
Nach dem gestrigen Erstligaauftakt erscheint selbst die deutliche Niederlage gegen Dortmund unter einem anderen Licht. Auch eine Mannschaft wie der HSV hat gegen den deutschen Meister schließlich nicht wesentlich besser ausgesehen als unsere Jungs, obwohl mir vorher ja schon klar war, dass wir besser wie der HSV sind .

Der Sieg gegen Aalen war ja sowieso ein rundum gelungener Auftakt, und gegen Offenbach passte dann die Chancenverwertung nicht, dazu hatten manche unserer Jungs einen schlechten Tag erwischt.
Die Umstellungen, die sich viele am Mittwoch kurz nach der Halbzeit gewünscht hätten, nahm Gerd Dais dann zum heutigen Spiel vor: Dorn musste auf die Ersatzbank, Löning konnte so auf die für ihn passendere Position im Sturm rücken, im Mittelfeld wurde so ein Platz frei, der dann von Schauerte eingenommen wurde. Dazu ersetzte Busch wieder den am Mittwoch ebenfalls enttäuschenden Sievers.
Von Beginn an entwickelte sich ein ganz munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. Bei uns resultierten die v.a. aus Standards mit unseren meist aufgerückten Innenverteidigern (inklusive eines Fast-Tor-des-Monats durch einen Pischorn-Freistoß aus 60 Metern), während die schnellen Darmstädter so manche Möglichkeit herausspielten - die aber dann allesamt vom wiederum glänzend aufgelegten Ischdonat zunichte gemacht wurden. Innenverteidigung, Torwart, Standards - drei echte Baustellen über weite Phasen der vergangenen Saison, die derzeit richtig gut funktionieren. Das macht Mut für die Saison - ebenso wie die gute Chancenauswertung der ersten Halbzeit. Das 1:0 fiel folgerichtig durch Kopfball von Schulz nach einer Ecke, auch das 2:0 durch den heute auf seiner Lieblingsposition eingesetzten Löning war wohl kein Zufall.
In der zweiten Halbzeit verlor das Spiel dann an Qualität. Wenn man's positiv sehen will, hatte unsere Mannschaft das Spiel soweit unter Kontrolle, dass nichts mehr angebrannt ist. Am außergewöhnlichsten war hier wohl noch die Tatsache, dass unser ansonsten nicht gerade für seine Wechselfreudigkeit bekannte Trainer bereits in der 75. Minute alle 3 Auswechslungen vorgenommen hat. Somit gewann man wie vor 2 Wochen mit Toren von Schulz und Löning mit 2:0 gegen den Aufsteiger aus Darmstadt.
Insgesamt sieht es derzeit ganz gut aus, was unsere Mannschaft zeigt. Aufstellung und Einstellung passen, phasenweise zeigt unser Team richtig guten Fußball. Hoffen wir, dass das sowohl die Zuschauer als auch mögliche Sponsoren anerkennen und dass das kommende Heimspiel vor einer passenden Kulisse und mit Schriftzug auf den Trikots stattfinden kann. Zu bemerken ist noch das unser Torwart Ischdonat es anscheinend nicht so mit Fans aus dem Hessischen hat. War er am Mittwoch der Buhmann der OFC Fans, so wurden heute die Lilienfans nicht seine Freunde. Wir begleiteten ihn aber trotzdem mit einem kräftigen "ISCH-DO-NAT" in die Kabine .

Nächste Woche geht's nach Unterhaching, die nach ihrem DFB Pokaltriumpf gegen Freibeurg heute gleich mal die Offenbacher mit 4:1 zerlegten. Wird sicher ein hartes Stück Arbeit bei den Bayern was zählbares zu entführen.

SV Sandhausen: Ischdonat - Busch, Schulz, Pischorn, Halfar - Schauerte - Rohracker (75. Öztürk), Danneberg, Ulm (66. Blacha), Blum (35. Kandziora) - Löning

Darmstadt 98: J. Zimmermann - Ratei (65. Toch), Beisel, Gaebler, Brighache - Heckenberger (74. P. Zimmermann), Latza - Hesse, Amstätter (57. R.Hübner), Baier - Steegmann

Karten: Ischdonat (G) Öztürk (G) - Heckenberger (G) Amstätter (G) Hübner (G) Toch (G)

Tore: 1:0 Schulz (16.) 2:0 Löning (40.)

Zuschauer: 2500

Schiedsrichter: Alt (Heusweiler) 

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03.08.2011 Kickers Offenbach - SV Sandhausen 2:0

Zurück im Ligaalltag nach dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund ging es nach Offenbach auf den Bieberer Berg, der sich gerade mitten im Umbau zur Sparda-Bank Hessen Arena befindet. In Offenbach sahen wir in den letzten Jahren immer gut aus und auch heute zeigten wir eine gute Leistung allerdings ohne Punkte aus Hessen mitzunehmen.

Aufgrund der Verkehrssituation kamen wir leider erst kurz vor 19 Uhr am Stadion an und unseren Fanbussen erging es ähnlich. So standen dann noch ca 150 Leute vor dem kleinen Kassenhäuschen an dem es Tickets für den Gästeblock gab. Allerdings kam auch schnell die Nachricht dass das Spiel 15 Minuten später angepfiffen wurde da es wohl an allen provisorischen Eingängen ziemlich chaotisch zuging. Während wir also warteten um Karten zu kaufen wurden wir dann brutal überfallen. Gefühlte 1000 Schnaken kamen aus dem kleinen Wäldchen und stochen uns wo sie nur konnten. Da ich kurze Hosen an hatte zählte ich später alleine an einem Beim 11 Stiche! Gott sei Dank brachte uns ein Fanclubkollege dann Karten mit und wir konnten endlich raus aus dem Wäldchen in den Gästeblock. Schlechter erging es da anderen SVS Fans. Irgendwann waren nämlich die Karten in den Häuschen alle und nach langem hin- und her verpassten die dann doch noch die ersten 20 Minuten des Spiels. 

Wir Gästefans waren diesmal an der Seite der Haupttribüne untergebracht da die komplette Gegengerade noch im Bau ist und die Heimfans somit im regulären Gästeblock standen. Das Stadion wird mal richtig schön wenn es fertig wird. Was trotz Stadionumbau allerdings gar nicht geht ist was uns im Gästeblock geboten wurde. Kein Essenstand und keine einzige Toilette! Erst später wurde dann ein Zugang zu einem einzigen Dixiklo möglich, dass im Block nebendran stand und eigentlich für die Rollstuhlfahrer vorgesehen war. Sorry, bei allem Verständnis das man noch mitten im Stadionumbau ist aber das geht gar nicht. Vor allem da unser Block der Haupttribüne fast voll war. 

So nun mal zum Spiel. Rohracker und Sievers durften heute von Beginn für Ötztürk und Busch ran und der SVS begann gleich forsch nach vorne zu spielen. Aufgrund des Regens war der Ball in der Anfangsphase schwer zu spielen doch der SVS machte das sehr geschickt und kam auch zu Chancen. Die erste halbe Stunde der SVS klar besser bis Offenbach mal eine kurze stärkere Phase hatte. Dann lief Dorn noch alleine auf den Maskenmann Wulnikowski an konnte aber vorher gestoppt werden und schon war Halbzeit. Ein gut spielender SVS der die Offenbacher fast die ganze Zeit im Griff hatte aber leider seine Torchancen viel zu leicht vergab.

In Hälfte zwei die Offenbacher wie zu erwarten etwas stärker doch der SVS zunächst weiter mit Chancen. Ein Freistoss an unsere Latte weckte die Offenbacher dann aber richtig auf. Es entwickelte sich nun ein munteres Spielchen und Chancen gab es auf beiden Seiten. In der 69.Minute dann aber die Führung für Offenbach als Testroet Sievers nach einer Flanke ausspielte und aus 7 Meter unhaltbar für Ischdonat einschoss. War's das? Jetzt musste beim SVS was passieren und man merkte das einige Spieler anfingen abzubauen jedoch wartete Dais hier in meinen Augen viel zu lange mit einem Wechsel. Eine Niederlage in Offenbach wäre diesmal nach der bisher gezeigten Leistung unverdient und wenn man nach dem Rückstand noch was holen will dann braucht man von der Bank frische Kräfte. Die Wechsel kamen dann endlich allerdings erst 10 Minuten vor dem Ende und bewirkten dann leider doch nicht mehr viel. In den letzten Minuten des Spiels hatte der Schiri dann unseren guten Marco Pischorn im Visier. Erst bekam er nach einem Zweikampf die gelbe Karte obwohl der Schiri zunächst weiterspielen lies. Da der Offenbacher aber liegenblieb pfiff er dann doch noch und verteilte gelb. Dann foulte Pischorn nochmal im Strafraum der Offenbacher und wurde vom Schiri ermahnt und in der letzten Minute Spielte Pischorn dann den Ball in unserem Strafraum eindeutig, war klar vor dem Gegner am Ball aber da er dabei wohl auch seinen Gegenspieler berührte pfiff der Mann in gelb Elfmeter. Der Elfmeter war zwar nicht mehr spielentscheidend aber er war absolut lächerlich. Somit 3 Punkte für Offenbach und keine für uns. 

Wer seine Chancen nicht reinmacht, der kann nicht gewinnen. So ging es auch uns in Offenbach. Vor dem Tor fehlt uns derzeit die Abgeklärtheit und wer vorne nicht trifft kriegt dann eben hinten irgendwann mal ein Tor rein. In der ersten Hälfte hatten wir die Offenbacher so im Griff, da muss einfach ein Tor bei rausspringen. 

Hinzu kamen dann gestern auch ein paar Leute die deutlich unter Normalform spielen. Hier ist vor allem Regis Dorn genannt. Bei ihm hat man zur Zeit den Eindruck der spielt gar nicht mit. Samstag gegen Darmstadt dann bitte wieder mit Löning im Sturm. Der hatte in Offenbach zwar auch keinen guten Tag erwischt aber der hängt sich wenigstens rein und Löning ist im Sturm besser aufgehoben wie derzeit im Mittelfeld. Durch den Ausfall von Fießer und Glibo musste Löning bisher den defensiveren Part übernehmen. Aber warum am Samstag nicht mal Kandziora oder Busch auf die 6 und Löning wieder in den Sturm? Warum Dais Rohracker auswechselte verstand ich auch nicht. Ulm für Blacha war okay, da Ulm in Hälfte zwei stark abbaute. Auch Blum wurde schwächer und sein Wechsel gegen Kandziora war okay. Nur Rohracker war auch in der zweiten Hälfte noch aktiv und ich hätte entweder Dorn rausgenommen oder mit etwas mehr Mut vielleicht sogar Sievers und hinten mit Dreierkette weitergespielt. Hätte, wäre, wenn. Letztendlich waren das in Offenbach mindestens ein verschenkter Punkt, wenn nicht sogar 3.

Was auch nicht geht, dass nach dem Spiel nur einen handvoll Spieler zu unserem Block kamen. Sicher ist man nach dem Spielverlauf enttäuscht aber einfach in die Kabine zu gehen ist einfach nur scheiße! 

Am Samstag kommt nun der Aufsteiger aus Darmstadt nach Sandhausen. Die werden sicher viele Fans mitbringen und wir werden wieder eine schöne Atmosphäre am Hardtwald erleben. Ich bin mal gespannt ob sich nach dem Pokalspiel gegen Dortmund auch der ein oder andere Fan mehr aus der Region im Hardtwald blicken lässt.          

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Hickl, Lamprecht, Husterer, Telch - Feldhahn, Gunkel (86. Mehic) - Hesse (68. Bender), da Costa, Hahn - Testroet (76. Hayer)

SV Sandhausen: Ischdonat - Sievers, Schulz, Pischorn, Halfar - Danneberg - Rohracker (79. Öztürk), Ulm (80. Blacha), Löning, Blum (79. Kandziora) - Dorn

Karten: Lamprecht (G) Hickl (G) - Sievers (G) Pischorn (G)

Tore: 1:0 Testroet (69.) 2:0 da Costa (90.FE)

Zuschauer: 7620

Schiedsrichter: Arno Blos (Deizisau)

 

 

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30.07.2011 SV Sandhausen - Borussia Dortmund 0:3

Die Auslosung im DFB Pokal bescherte uns nach langer Zeit mal wieder einen richtigen Kracher. Die zur Zeit beste Mannschaft Deutschlands, der amtiertende Deutsche Meister Borussia Dortmund wurde von Fußballnationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi dem SV Sandhausen zugelost. Das ganze SVS Clubheim war damals aus dem Häuschen wie man sich hier gerne noch mal anschauen kann. Ein Traumlos! Seitdem gab es viel zu tun für den SVS, für die Angestellten des Vereins, für viele Ehrenamtliche und natürlich auch für uns Fans. Das Spiel am Hardtwald auszutragen war die richtige Entscheidung, bedurfte aber einiges an Organisation in allen Bereichen.

Gestern war es nun soweit, der Tag des Pokalknallers war endlich gekommen und alles war vorbereitet. Wir trafen uns vor dem Spiel noch auf Würtschen und Bier um sich langsam auf das Spiel vorzubereiten und am nachmittag war im Örtchen Sandhausen irgendwie noch so eine richtige Ruhe zu spüren. Die Ruhe vor dem Sturm? Wir zogen diesmal ziemlich früh ins Stadon um unseren Stammplatz unterhalb der Haupttribüne einzunehmen. Und zwei Stunden vor dem Spiel war schon sehr viel los. Die Stimmung war gut und entspannt und ein wenig Hoffnung den großen BVB vielleicht doch zu ärgern war ebenfalls noch vorhanden. Es war schön mit anzusehen wie sich das Stadion immer mehr füllte und man immer enger zusammenrückte. Unser kleines, enges Hardtwaldstadion wo man nur wenige Meter vom Spielfeld entfernt steht, ein ausverkauftes Haus, gute Stimmung. Das ist Fußball und so mag ich ihn.

Die Mannschaften kamen dann zum Warmmachen und der BVB hatte bis auf die verletzten Schmelzer und Barrios alle Stars mit an Bord. Beim SVS fehlten leider Glibo, Fießer und Pinto.

Kurz vor dem Einlaufen der Mannschaften dann eine Choreo auf der Sitzplatztribüne hinter dem Tor. "SVS" in schwarz und weiss sollte das Gesamtbild ergeben. Leider waren aber etliche Sitzplatz Zuschauer wohl nur zum Fußballgucken da und wollten selbst nichts zur Stimmung beitragen. Schade, dass etliche die schwarze oder weisse Papptafel dann nicht hochgehalten haben und so war das SVS Bild leider nicht ganz durchgängig. Schade auch für alle Fans die das mit vorbereitet haben, aber auch ein Dankeschön an alle die mitgemacht haben. Das war das erste Mal dass wir in Sandhausen sowas auf den Sitzplätzen probiert haben und wer bei sowas nicht mitmachen will, der darf dann gerne wieder nach Hoffenheim gehen!

Im SVS Fanblock wurde auch noch etwas hochgezogen. Das SVS Wappen umrahmt von schwarz-weissen Fähnchen und schwarz-weissen Streifen. Schöne Aktion!

Dann ging es endlich los und der Ball rollte im ausverkauften Hardtwaldstadion. Der BVB von Beginn an bestimmend und leider passierte das was wir uns alle gar nicht gewünscht hatten. Nach 9 Minuten ein frühes Gegentor nach perfekter Kombination von Kagawa und Lewandowski. Der SVS nun weiter mit viel Respekt vor dem Gegner. Man versuchte sich weitestgehend auf die Defensive zu beschränken und die Dortmunder ließen den Ball und den SVS laufen. Es war schon toll anzusehen, wenn Leute wie Kagawa oder Götze den Ball führen, passen und spielen. Das ist eben eine Klasse für sich und da konnten wir leider nicht dagegen halten. In der ersten Hälfte gefiel mir neben Ischdonat, der über 90 Minuten mal wieder überragend hielt, Aykut Ötztürk. Ötztürk ging mit Einsatz und Leidenschaft dazwischen, was ihm aber leider die gelbe Karte einbrachte und er zur Halbzeit dann vorsichtshalber rausgenommen werden musste.

Die Pausenführung mit 1:0 für den BVB hochverdient und wir sind damit noch gut weggekommen.

In der zweiten Hälfte war das Spiel etwas ausgeglichener. Der SVS nun auch mit einigen Aktionen nach vorne. Vor allem über Blum auf der linken Seite wurden wir mehrmals gefährlich. Doch nach erneutem Zauberpass über unsere Abwehr konnte Kagawa zum 2:0 erhöhen. Kandziora hatte noch eine gefährliche Schußgelegenheit für uns und in der letzten Minute "schenkten" wir Dortmund das 3:0. Das war's dann und der BVB zieht verdient in die zweite DFB Pokalrunde ein.

Aus unser Traum von der großen Sensation im DFB Pokal aber ehrlich gesagt hatten wir heute nicht den Hauch einer Chance gegen den Deutschen Meister. Dortmund ging das Spiel hochkonzentriert an und machte so gut wie keine Fehler. Da war von schwarz-gelber Seite also gar kein Platz für eine Sensation. Unsere Mannschaft hat sich aber trotzdem gut geschlagen. In der ersten Hälfte zeigten wir, wie bereits geschrieben, zu viel Respekt aber in der zweiten Hälfte war das ganz ordentlich. Es war einfach nicht der Tag für eine weitere  SVS Pokalsensation wie damals vor 16 Jahren gegen den VFB Stuttgart.

Trotzdem ein schöner Tag, ein schönes Spiel im ausverkauften Hardtwald und keine enttäuschten SVS Fans. Die Leistung und Stärke der Dortmunder ist einfach anzuerkennen und somit trotz dem Ergebnis ein Tag der für den SVS und seine Fans unvergessen bleiben wird.

Wir können uns nun wieder ganz dem Alltag widmen und der geht bereits am kommenden Mittwoch in der 3. Liga bei Kickers Offenbach weiter. Für unser Team heisst es nun das Pokalspiel ganz schnell abzuhaken und den Kopf wieder frei bekommen. Lasst uns am Mittwoch den Bieberer Berg erklimmen und die nächsten Punkte in der Runde einfahren!      

 

SV Sandhausen: Ischdonat - Busch, Pischorn, Schulz, Halfar - Danneberg - Öztürk (46. Rohracker), Lönig, Ulm (66. Blacha), Blum (78. Kandziora) - Dorn
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Löwe - Kehl, Gündogan - Götze (70. Kuba), Kagawa (85. Leitner), Großkreutz (71. Perisic ) - Lewandowski

Tore: 0:1 Lewandowski (10., Kagawa), 0:2 Kagawa (56., Gündogan), 0:3 Lewandowski (90., Perisic).

Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler)

Gelbe Karten: Öztürk, Dorn -

Zuschauer: 11.300 (ausverkauft)

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23.07.2011 SV Sandhausen - VfR Aalen 2:0 

Große Euphorie herrschte beim SVS in der Sommerpause. Die DFB-Pokalauslosung, die uns nächste Woche den Deutschen Meister Borussia Dortmund an den Hardtwald bringt, war über viele Wochen das Gesprächsthema Nummer 1 hier bei unserem SVS. Dortmund war und ist in aller Munde. Und welchen SVS-Fan lässt das Spiel gegen die schwarz-gelben schon kalt. Uns jedenfalls nicht. Wir Fans freuen uns drauf und das ist auch gut so!

Die Mannschaft wurde in der Sommerpause gut und gezielt verstärkt und fast alle Stammspieler aus der Rückrunde der letzten Saison sind am Hardtwald geblieben. Meiner Meinung nach ist unser Kader besser besetzt als letzte Saison und ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate. Die Vorbereitung verlief sehr gut und bis auf die Verletzungen von Pinto, Halfar, Löning und Fießer ( weiterhin Gute Besserung, wer noch nicht wieder einsatzbereit ist) gab es kaum was negatives zu berichten. Unser Saisonziel ( einstelliger Tabellenplatz) halte ich mit diesen Jungs für möglich und realistisch. Ein einstelliger Tabellenplatz beeinhaltet auch die Aufstiegsplätze 1 bis 3 aber davon will ich erstmal gar nichts wissen. Wir sollten die Runde eher nach Franz Beckenbauer Motto: " Geht's raus und spielt Fußball !" angehen und dann von Spiel zu Spiel weiter sehen. 

Vor der Kür ( DFB Pokal) stand heute aber die Pflicht, der Rundenauftakt gegen den VfR Aalen, an. Die erste Überraschung gab's gleich in der Startformation. Kapitän Frank Löning spielte von Beginn an! Da scheint er in guten medizinischen Händen gewesen zu sein, denn damit rechnete nun wirklich keiner.

Aalen spielte zunächst aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus und überlies dem SVS mehr Spielanteile. Zum 1:0 benötige es aber wieder einen Standard. Nach einer Ecke köpfte Daniel Schulz für den SVS ein. Das Spiel zog sich nach dem Führungstor irgendwie so dahin ohne große Höhepunkte zu haben. Der SVS zwar Feldüberlegen aber das Zusammenspiel klappte noch nicht immer. Aalen war vor unserem Tor in der ersten Hälfte viel zu harmlos und somit ging das 1:0 zur Halbzeit in Ordnung. In der zweiten Hälte Aalen zunächst mit mehr Druck und mit 2-3 gefährlichen Schüssen auf Ischdonats Tor. Eimal konnte nur der Außenpfosten retten. Doch gerade in die Drangperiode der Aalener erzielte unser Kapitän Frank Löning das 2:0 für den SVS und der Ansturm der Aalener war damit auch schon wieder vorbei. Der SVS bestimmte nun wieder das Spiel, tauchte jedoch nur noch zweimal gefährlich vor dem Aalener Tor auf. Ein Kopfball von Löning an die Latte und ein Schuß von Halfar sind hier zu erwähnen. Somit insgesamt in einem durchschnittlichen Spiel ein verdienter Sieg für unseren SVS, der als Kollektiv überzeugte.

Für den Saisonstart war das 24 Spiel in Folge ohne Niederlage im großen und ganzen okay. Klar, es läuft noch nicht alles und die Abstimmung ist auch noch nicht perfekt aber ich bin zuversichtlich für die nächsten Wochen. Da werden wir sicher noch zulegen. Kurz zu den Neuzugängen: Kandziora in der ersten Hälfte mit einigen Unsicherheiten in der Abwehr, steigerte sich aber in Hälfe zwei deutlich und brachte Impulse nach vorne. Busch zu Beginn öfters mal offensiv und mit einer soliden Partie. Ötztürk ist bissiger und einsatzfreudiger als sein Namensvetter Emre in der letzten Saison. Er spielte gut mit, bei ihm sehe ich aber noch Potenzial nach oben. Blacha und Halfar hatten nur einen Kurzeinsatz von daher keine Wertung. Aber von beiden Spielern halte ich sehr viel und wir werden an ihnen sicher noch unsere Freude haben.

In der Halbzeit war ich auf der Stehplatz Zusatztribüne für das Dortmundspiel und muss sagen die sollte eigentlich fest installiert werden. Eine super Sicht von da oben.

Die Pflicht wurde heute also erfüllt und nun dürfen wir uns eine Woche voll und ganz auf Borussia Dortmund freuen und konzentrieren. Wer Dortmund in Mainz beim Ligacup gesehen hat, weiss dass die Mannschaft bärenstark ist und 90 Minuten Tempofußball spielen kann. Wir haben eigentlich keine Chance gegen die schwarz-gelben aber ein bissel träumen darf man ja und manchmal werden Träume ja auch wahr...

SV Sandhausen: Ischdonat - Kandziora, Schulz, Pischorn, Busch - Glibo - Danneberg, Ulm (83. Blacha), Blum (84. Halfar ), Ötztürk (66. Rohracker ) - Löning

VfR Aalen: Bernhardt - Traut , Gorka, Kister , T. Schulz - A. Hofmann - Mössmer (46. Calamita ), Leandro , Ruiz , Haller (61. Sauter ) - Lechleiter
 

Tore: 1:0 D. Schulz (13.) 2:0 Löning (61.)
Zuschauer: 2100 

Schiedrichter: Thomas Metzen (Mechernich)

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